Aktuelle Hinweise

  • Dauergrünland: Nichtlandwirtschaftliche Nutzung nur noch mit Genehmigung
    Neuerdings müssen sich greeningpflichtige Betriebe Umwandlungen von Dauergrünland auch bei einer Überführung der Fläche in nichtlandwirtschaftliche Nutzungen vorab durch die zuständige Kreisstelle der Landwirtschaftskammer genehmigen lassen.
  • Milchreduktionsprogramm: Auszahlungsantrag rechtzeitig stellen
    Ab dem 01.01.2017 können die Anträge zur Auszahlung der Milchreduktionsprämie für die erste Antragsrunde gestellt werden. Wie schon bei der Grundantragsstellung erfolgt die Erfassung zentral online über eine bundesweit einheitliche Maske des HIT-Meldeprogramms. Hierzu sind die Zugangsdaten, die HIT-Nummer und die persönliche PIN erforderlich.
  • Gezielte Begrünung von Brachflächen nach dem 01.04.
    Sollen Bracheflächen gezielt begrünt werden, so ist gemäß der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung diese Begrünung bis zum 01.04. vorzunehmen. Da es aber Gründe gibt, diesem Termin nicht einhalten zu können, gibt es ein entsprechendes Verfahren, um eine Terminverschiebung genehmigt zu bekommen.
  • Landschaftselemente - was ist zu beachten?
    Die Landschaftselemente sind gemäß der Änderungen im Rahmen der Agrarreform bewirtschaftete Fläche. Für die Landschaftselemente gibt es förderrechtlichen Definitionen, die besagen, dass Landschaftselemente als ökologische Vorrangflächen anerkannt werden können und weiterhin ausnahmslos Cross-Compliance (CC) relevant sind. Sofern sie Bestandteil einer beihilfefähigen Fläche sind, sind diese auch entsprechend zu beantragen.
  • Umverteilungsprämie
    Die Umverteilungsprämie ist im Jahr 2014 eingeführt worden und soll insbesondere der Förderung von kleinen und mittleren Betrieben dienen. Sie kann im Zusammenhang mit der Betriebsprämie beantragt werden.
  • Aktiver Betriebsinhaber
    Ab dem Jahr 2015 sind nur noch Landwirte antragsberechtigt, die die Anforderungen des im Förderecht definierten Aktiven Betriebsinhabers erfüllen.
  • Basisprämie und Haushaltsdisziplin
    Die Basisprämie stellt das Kernstück der Direktzahlungen und wird produktionsunabhängig, also entkoppelt, gewährt. Sie weist grundsätzlich große Ähnlichkeit mit der bisherigen Betriebsprämie auf, denn auch hier geht es um die Aktivierung von Zahlungsansprüchen. Gleichzeitig ist das Instrument der Haushaltsdisziplin der EU zu beachten, den dieses führt zu einer Kürzung der Prämien. Sollten die gekürzten Mittel nicht benötigt werden, so werden diese im folgenden Jahr anteilig erstattet.
  • Greeningprämie
    Mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik soll die Landwirtschaft in Europa ökologischer und nachhaltiger werden. Um dieses Ziel umzusetzen, sind in den EU-Verordnungen die Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden, das ist die offizielle Bezeichnung für das Greening, aufgenommen worden,. Mit der Einführung der neuen Regelungen werden die Umweltmaßnahmen fortan eine noch größere Rolle spielen.
  • Junglandwirteprämie
    Ein Bestandteil der Direktzahlungen stellt die Junglandwirteprämie dar, die unter bestimmten Bedingungen zusätzlich zu den weiteren Prämien gewährt werden kann. Landwirte, die diese Zahlung für Junglandwirte erhalten möchten, müssen dieses jährlich beantragen. Eine Gewährung erfolgt nur im Zusammenhang mit der Basisprämie, da die Höhe der Junglandwirteprämie anhand der aktivierten Zahlungsansprüche festgelegt wird.