Landwirtschaftlicher Fachbeitrag zum Regionalplan Metropolregion Ruhr

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Bäuerliche Kulturlandschaft: Rieselfelder Datteln

Ein Regionalplan als Steuerungsinstrument für Raumnutzungen hat aus landwirtschaftlicher Sicht die Aufgabe, den wertvollen, nur noch wenig vorhandenen Freiraum zu schützen. Dieser Schutz beinhaltet dann gleichzeitig die Sicherung der landwirtschaftlichen Flächen und damit die Existenzgrundlage entwicklungsorientierter, vitaler landwirtschaftlicher Unternehmen.

Zur Darstellung landwirtschaftlicher Belange im Ruhrgebiet erarbeitete die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Auftrag des Regionalverbandes Ruhrgebiet (RVR) zum neu aufzustellenden Regionalplan einen landwirtschaftlichen Fachbeitrag. Der Beitrag umfasst neben der Bestandsaufnahme und Analyse der Landwirtschaft Aussagen zur seiner wirtschaftlichen Bedeutung für die Region. Regional wird die Wertigkeit der landwirtschaftlichen Produktionsräume beschrieben, gewichtet und jeweils in einer Standortkarte dargestellt.

Ohne eine nachhaltige Landwirtschaft, die mit 39,2 % noch knapp der größte Flächennutzer im RVR ist, sind die vielfältigen Funktionen des Freiraumes nicht aufrechtzuerhalten. Landwirtschaftliche Fläche ist nicht, wie in der Vergangenheit oft behandelt Restfläche, sondern sowohl ökonomisch und sozial als auch ökologisch vitaler und herausragender Teil des Freiraumes.