Berücksichtigung agrarstruktureller Belange und besonders geeigneter Böden

Flächenverbrauch durch Straßenbau
Flächenverbrauch durch Straßenbau. Foto: Stihl, Pixelio

Der Flächenverbrauch durch Siedlungs- und Verkehrsmaßnahmen sowie der Entzug landwirtschaftlicher Flächen durch naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahmen als Folge der Eingriffe stehen derzeit im Fokus der politischen Diskussion. Im Sinne einer stärkeren Flächenschonung wurde im Rahmen der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) bei der Eingriffsregelung festgelegt, dass bei der Inanspruchnahme von land- oder forstwirtschaftlich genutzten Flächen für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auf agrarstrukturelle Belange Rücksicht genommen werden muss und für die landwirtschaftliche Nutzung besonders geeignete Böden nur im notwendigen Umfang in Anspruch genommen werden dürfen.

Diese sinnvolle Neuausrichtung der Eingriffsregelung wird einerseits in der Praxis vor Ort noch nicht vollständig umgesetzt, andererseits tauchen hierzu Fragen über die Begriffe „Agrarstruktur“ und „besonders geeignete Böden“ auf.

Die Arbeiten wurden teilweise finanziert durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Landesinitiative des Landes NRW.