Genehmigungen und Kontrollen

Beratung zum Pflanzenschutzmittel-EinsatzBild vergrößern

Unser Service für Sie

  • Genehmigungen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
    • im Einzelfall nach § 22 Pflanzenschutzgesetz
    • für den Einsatz auf Nichtkulturland nach § 12 Abs. 2 Pflanzenschutzgesetz
    • Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Herkulesstaude
  • Kontrollen der Pflanzenschutzanwendung und des Verkehrs von Pflanzenschutzmitteln
    • OWi-Verdachtsanzeigen
    • Bienenschutz: Verfahrenshinweise bei Verdacht auf Bienenvergiftung durch Pflanzenschutzmittel
  • Anzeigen nach dem Pflanzenschutzgesetz
    • für gewerbliche Anwender und Berater
    • für den Handel mit Pflanzenschutzmitteln (§ 10 und § 24 Pflanzenschutzgesetz)
    • für die Ankündigung einer Versuchsdurchführung (§ 20 Abs. 1 S.5 und Abs. 4 S.3 Pflanzenschutzgesetz)
  • Informationen und Auskünfte
    • zur Aufzeichnungspflicht von beruflichen Pflanzenschutzanwendungen
    • über Abstandsauflagen zu Anwohnern
    • für Verkäufer und Abgeber zu Beratungspflichten, Überprüfungspflichten von Pflanzenschutzmittelhändlern einschließlich Internethandel und Versandhandel
    • zu alternativen, nichtchemischen Unkrautbekämpfungsverfahren
    • zur Bekämpfung der Herkulesstaude (Riesen-Bärenklau)
    • zur Bekämpfung von Staudenknöterich
    • zum Einsatz von Totalherbiziden im privaten Bereich
    • zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln sowie zu rechtlichen Grundlagen im Pflanzenschutz
    • zur Sachkunde im Pflanzenschutz

Genehmigungen

Ansprechpartner


Kontrollen

Anzeige einer Ordnungswidrigkeit im Pflanzenschutzrecht

Sofern Sie einen konkreten und belastbaren Verdacht einer Ordnungswidrigkeit im Pflanzenschutzrecht haben, ist für die Bearbeitung der Verdachtsmitteilung eine klare Sachlage zu den Beobachtungen, dem Tatort und möglicher Zeugen erforderlich. Für eine gegebenenfalls eine erfolgreiche Ahndung ist oft entscheidend, dass der Anzeigende dem Pflanzenschutzdienst für Rückfragen zur Verfügung steht. Zu diesem Zweck wurde speziell für häufige Anzeigen auf Verdacht einer unzulässigen Pflanzenschutzanwendung das folgende Formular entwickelt. Das Anzeigeformular kann analog auch für Verstöße im Bereich des Pflanzenschutzmittel-Verkehrs verwendet werden.

Verdacht auf Bienenvergiftung durch Pflanzenschutzmittel

Zur erfolgreichen Aufklärung eines Bienenschadens mit Verdacht auf Vergiftung durch Pflanzenschutzmittel ist die unverzügliche Einbindung des Pflanzenschutzdienstes erforderlich. Die geschulten Inspekteure sind befugt Kulturflächen zu betreten und Pflanzenproben zu nehmen. Sollte kein zuständiger Mitarbeiter des Pflanzenschutzdienstes erreichbar sein, z. B. an Wochenenden oder Feiertagen, kann die örtliche Polizeibehörde beweissichernd hinzugezogen werden. Die Erforderlichen Informationen ergeben sich aus dem Protokoll-Formular, das Sie hier finden:

Ansprechpartner


Anzeigepflichten

  • Anzeigepflicht für Verkäufer/Abgeber, Anwender und Berater nach § 10 und § 24 Pflanzenschutzgesetz
    Verkäufer und Abgeber von Pflanzenschutzmitteln, Berater im Pflanzenschutz und Lohnunternehmer und andere Anwender, die für Andere Pflanzenschutzanwendungen ausführen müssen vor Aufnahme dieser Tätigkeiten sich einmalig beim Pflanzenschutzdienst anzeigen sowie Änderungen zeitnah per Änderungsanzeige melden. Hier finden Sie die Informationen und Formulare zur Anzeige der Tätigkeit bei gewerblicher Anwendung und Beratung sowie beim Handel mit Pflanzenschutzmitteln.
  • Anzeigepflicht einer Versuchsdurchführung gem. § 20 Abs. 1 und Abs. 4 Pflanzenschutzgesetz
    Anwendungsversuche mit nicht zugelassenen Pflanzenschutzmitteln oder außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete unterliegen in der Regel dem Genehmigungsvorbehalt des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Zusätzlich ist dem Pflanzenschutzdienst der geplante Versuch vorher anzuzeigen

Ansprechpartner


Informationen und Auskünfte

Informationen zur Aufzeichnungspflicht

  • Aufzeichnungspflicht gemäß § 11 Pflanzenschutzgesetz
    Berufliche Anwender von Pflanzenschutzmitteln, wie Betriebsleiter eines landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen oder gärtnerischen Betriebes, sowie alle anderen beruflichen Anwender (zum Beispiel im Gartenbau) sind verpflichtet, Aufzeichnungen über die im Betrieb angewandten Pflanzenschutzmittel zu führen. Die Dokumentation kann über Schlagkarteien oder über ein einfaches Formular erfolgen. Werden die Anwendungen zum Beispiel durch einen Lohnunternehmer ausgeführt, sind die Anwendungsaufzeichnungen auch ein dem beauftragenden Betrieb zusammen zu führen.

Informationen über Anwendungsabstände zu Anwohnern

  • Mindestabstände bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln
    Mit Veröffentlichung am 20. Mai 2016 wurden die Abstandsflächen, die bei Pflanzenschutzanwendungen zu Anwohnern und umstehenden Personen einzuhalten sind, neu geregelt. Unabhängig von mittelspezifischen Anwendungsbestimmungen ist demnach ein Mindestabstand von zwei Metern bei Flächenkulturen und fünf Metern bei Raumkulturen zu Grundstücken mit Wohnbebauung, privat genutzten Gärten, unbeteiligten Dritten und zu Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind, einzuhalten.

Informationen für Händler, Internethandel, Versandhandel und andere Abgeber

Die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln, die für die nur berufliche Anwendung zugelassen sind, ist nur gegen geeignete Vorlage des Sachkundenachweises der Erwerbers zulässig. Wie diese Überprüfungspflicht des Abgebers sichergestellt werden kann, ist Gegenstand der länderübergreifend abgestimmten Leitlinie mit praxisnahen Beispielen:

Spezifisch für die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln im Internet oder im Wege des Versandhandels wurde zur Verbesserung der Umsetzung gesetzlicher Verpflichtungen eine ausführliche länderübergreifend abgestimmte Leitlinie für Internetanbieter und Versandhändler erarbeitet. Sie fasst die Anforderungen des Handels mit Pflanzenschutzmitteln auf diesem Wege transparent zusammen und erleichtert damit, die vielfältigen Anforderungen einzuhalten:

Einen erste kurzen Überblick über Beschränkungen und Auflagen bei der Abgabe von Pflanzenschutzmitteln enthält die länderübergreifend abgestimmte Kurzinformation. In den vorgenannten Leitlinien sind die Handelsvoraussetzungen näher erläutert.

Internet- und Versandhändler können ergänzend zu der vertieften Beratungspflicht über das spezifische Pflanzenschutzmittel dem Käufer allgemeine Kundeninformationen über den Umgang mit Pflanzenschutzmittel zukommen lassen. Dazu kann das folgende Muster verwendet werden.

Ansprechpartner

Informationen zu alternativen, nichtchemischen Unkrautbekämpfungsverfahren