Netzwanzen an Rhododendron und Lavendelheide

Netzwanzen
Schadbild an Lavendelheide

Schaden durch die Rhododendron-Netzwanze
Schadbild an Rhododendron durch Netzwanzen. Foto: Andreas Vietmeier

Schadbild:

Blätter von Rhododendron und Lavendelheide (Pieris) weisen gelbe Sprenkelungen auf. Bei starkem Befall kann nahezu die gesamte Blattfläche betroffen sein. Insbesondere Lavendelheide leidet unter einem Befall sehr stark, sodass es häufig zum vollständigen Vergilben der Blätter kommt. Letztendlich trocknen diese ein und werden abgeworfen. An den Blattunterseiten sind glänzend pechschwarze Kottröpfchen der Wanzen zu finden.

Schaderreger:

Ein stärkerer Befall mit Netzwanzen (Stephanitis-Arten) ist vor allem bei warmem und trockenem Sommerwetter und an sonnigen Standorten zu erwarten. Netzwanzen haben einen flachen, etwa 3,5 bis 4 mm langen Körper und netzartige Flügel mit schwarzen Zeichnungen. An den Pflanzen findet man sie insbesondere an den Unterseiten der Blätter. Erste Larven erscheinen meist ab Mai.

Gegenmaßnahmen:

Bei Befall können die Pflanzen mehrmals mit einem geeigneten Insektizid (am besten mit systemischer Wirkung) behandelt werden. Achten Sie bei der Ausbringung der Mittel darauf, dass auch die Blattunterseiten gut benetzt werden. Empfehlenswerte Präparate sind zum Beispiel Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso, Bayer Garten Schädlingsfrei Provado oder Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat.


Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pflanzenschutzdienst
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Die auf den Packungen angegebenen Anwendungsvorschriften müssen sorgfältig eingehalten werden.