Tiergesundheit aktuell

  • Aktuelle Maßnahmen in NRW bezüglich der Geflügelpest:
    Die kürzlich bestätigten Fälle von hochpathogener aviärer Influenza (HPAI, „Geflügelpest“) führen nun auch in Nordrhein-Westfalen zu speziellen prophylaktischen Schutzmaßnahmen, nämlich zu regionalen Stallhaltungsgeboten. Diese basieren auf den vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) veröffentlichten Risikobewertungen vom 09.11.2016 und wurden den Veterinärbehörden durch einen Erlass des Landesministeriums (MKULNV) vom 13.11.2016 mitgeteilt.
  • Q-Fieber-Infektionen vermeiden
    Die Coxiellose des Rindes ist aufgrund des Zoonoserisikos trotz eines vorrangig gutartigen Krankheitsverlaufs eine ernstzunehmende Infektionskrankheit. Die Erregerausscheidung mit der Milch und beim Kalben ist mit unterschiedlichen Infektionsrisiken für den Menschen verbunden. Insbesondere Rinderhaltungen mit landwirtschaftsfernem Personenverkehr sollten daher Maßnahmen zur Eindämmung einer möglichen Infektionsgefährdung des Menschen ergreifen.
  • Fragen und Antworten zur HIT-Antibiotika-Datenbank
    Wann bin ich verpflichtet, Daten in die Tierarzneimittel-Datenbank einzugeben? Was muss gemeldet werden? Muss ich für die Eingabe der Antibiotika-Anwendungen den Tierarzt oder QS als Dritten freischalten? Diese und weitere Fragen zur HIT-Datenbank beantwortet dieser Beitrag.
  • Bovine Virus-Diarrhoe (BVD)
    Für die Bovine Virus-Diarrhoe besteht seit Ende 2005 Anzeigepflicht, zuvor war die Krankheit nur meldepflichtig. Eine bundeseinheitliche Bekämpfung, wie sie für anzeigepflichtige Tierseuchen üblich ist, startete allerdings erst im Jahre 2011. Zuvor gab es in einigen Bundesländern bereits freiwillige (z.B. NRW) oder verpflichtende (z.B. Sachsen-Anhalt) Bekämpfungsprogramme.
  • Antibiotikamonitoring - die Kennzahl ist überschritten! Was nun?
    Die erste Runde im staatlichen Antibiotikamonitoring ist abgeschlossen und inzwischen liegen die betriebsindividuellen Kennzahlen vor. Nicht nur in den Betrieben, auch die Hoftierärzte, die Veterinärverwaltung und die landwirtschaftlichen Organisationen haben sich im Vorfeld gefragt, wie die gesetzlichen Vorschriften und die Konsequenzen daraus in der Praxis umgesetzt werden sollen.
  • Leitfaden Hygiene in der Rinderhaltung für NRW liegt vor
    Dass eine Orientierungshilfe zur Verbesserung der Hygiene in der Rinderhaltung auch in NRW notwendig ist, wird nicht nur den Vorgaben des § 3 des neuen Tiergesundheitsgesetzes geschuldet. Auch die Diskussion um die Reduktion des Einsatzes antibiotischer Wirkstoffe beim Nutztier gebietet, gezielt gegen die Verbreitung von Erregern innerhalb und zwischen Beständen vorzugehen.
  • Afrikanische Schweinepest jetzt auf EU-Territorium
    Die Afrikanische Schweinpest ist eine Tierseuche, die der bei uns bekannten klassischen Schweinepest klinisch sehr ähnlich sieht. Je nach Stamm weist die Afrikanische Schweinepest bis zu 100 % Mortalität auf. Ende Januar 2014 wurde das ASP-Virus bei Wildschweinen unter anderem im Bezirk Alytus in Litauen, nur ca. 50 km Luftlinie von der polnischen Grenze entfernt, gefunden.
  • Informationen zum Schmallenberg-Virus
    Auf der Suche nach der Ursache für die Krankheitserscheinungen bei Rindern, die im vergangenen Herbst zuerst im deutsch-niederländischen Grenzgebiet aufgetreten sind, ist es dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Zusammenarbeit mit dem Tiergesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und anderen gelungen, aus dem Blut erkrankter Kühe ein Virus zu isolieren. Das Virus wird vorläufig nach der Herkunft der Blutproben „Schmallenberg-Virus“ genannt. Das Erbgut dieses neuen Virus ist mit Viren aus dem sogenannten Akabane-Komplex verwandt.
  • Der Melkroboter: Ein „Buch mit sieben Siegeln“?
    Um mit Melkrobotersystemen zufriedenstellende Milchqualitäten zu erziehlen, sind besondere Fachkentnnisse und Erfahrungen nötig. Was Landwirte dabei beachten sollten, zeigt folgender Beitrag.