HIT - Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tiere

Rotbunte Kühe im Schatten

Durch die EU-Verordnungen Nr. 820/97 bzw. 1760/2000 sind die Voraussetzungen für ein EU-weites Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere mit einer für Deutschland zentralen Datenbank in München geschaffen worden.

Vorrangiges Ziel ist eine bessere Vermarktung von Rindfleisch durch eine nachhaltige Transparenz der Herkunft und des Lebenslaufes der Tiere. Gleichzeitig soll die Datenbank auch der Tierseuchenbekämpfung - nämlich der Rückverfolgbarkeit von Tieren in Seuchenfällen - sowie der Prämienregelung und der Prämienkontrolle dienen.

Im HIT werden seit September 1999 alle Rinderbewegungen (Geburt, Verkauf, Schlachtung etc.) erfasst. Seit Mai 2005 muss auch die Übernahme von Schweinen im HIT gemeldet werden.

Aus diesem Grund stehen die Betriebsdaten der Rinder- und Schweinebetriebe auch in der HIT-Datenbank in München zur Verfügung. Gleiches gilt für die Betriebsdaten von Sammelstellen, Viehhandelsbetrieben, Transportunternehmen (Schweine) und Schlachtbetrieben sowie für die Adressen von Behörden und Organisationen mit landwirtschaftlichem und verbraucherschutzrelevantem Hintergrund.

Änderungen der Betriebsdaten in der Registriernummerndatenbank werden, wenn sie auch für das HIT relevant sind, dreimal täglich per Datenleitung über den Landeskontrollverband an die HIT-Datenbank weitergeleitet. Keine HIT-Relevanz haben die Betriebsdaten der übrigen tierhaltenden Betriebe.

Die Tierbewegungsdaten werden von den Tierhaltern entweder direkt über das Internet in das HIT eingestellt oder mittels Meldekarte an die Kontrollverbände weitergeleitet, von wo aus sie dann an das HIT weitergegeben werden. Das HIT ist online hier erreichbar: