Zwischenfruchtanbau

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Ackersenf als Zwischenfrucht

Zwischenfrüchte werden nach der Ernte der Hauptfrucht, zum Beispiel Getreide, ausgesät und bedecken den Boden bis zur Aussaat im nächsten Frühjahr. Sie bieten einen vielfältigen Nutzen, besonders hervorzuheben ist die Förderung und Stabilisierung des Bodengefüges und die Möglichkeit der Stickstoffbindung durch winterharte Zwischenfrüchte. Beides dient auch unmittelbar dem Wasserschutz, da nicht nur die Stickstoffverlagerung ins Grundwasser, sondern auch die Erosion, insbesondere der Oberflächenabfluss von Boden mit Nährstoffen und Pflanzenschutzmittelrückständen, gemindert wird.

Um die Möglichkeit einer Stickstoffverlagerung in das Grundwasser zu minimieren, ist im Herbst der Anbau von winterharten Zwischenfrüchten - keine Leguminosen - sinnvoll. Hierzu wurde in 2010 das Förderprogramm Zwischenfruchtanbau in festgelegter Förderkulisse für die WRRL-Gebiete aufgelegt.