LWK-Zertifizierte/r Baumkontrolleur/in (Kurs B)

Über den Standard hinaus

Das öffentlich-rechtliche Zertifikat der Landwirtschaftskammer NRW bereitet in 10 Tagen gezielt auf die Tätigkeit als verantwortungsvolle/r LWK-Zertifizierter Baumkontrolleur/in vor. Es hebt sich bewusst vom Standard anderer Zertifizierungen ab.

10-Tage-Lehrgang

Baumkontrolleure stehen mit der Anwendung ihres fachlichen und rechtlichen Wissensstandes in besonderer Verantwortung gegenüber Mensch, Sache, Baum und nicht zuletzt sich selbst. Um das erforderliche und aktuellste Wissen aus Wissenschaft und Recht beherrschen und anwenden zu können, sind 10 Ausbildungstage ein Minimum - auch für gestandene Kontrolleure. Der hohe Standard des Premiumkurses wird erreicht durch:

  • ein qualifiziertes Team von renommierten Referenten;
  • Alle sind Baumsachverständige und setzen sich
  • tagtäglich aktiv mit der Baumpflege und den in diesem
  • Zusammenhang bedeutsamen Rechtsfragen auseinander.
  • Außerdem sind sie in Lehre und Forschung tätig.
  • einer vertieften Wissensvermittlung aus langjährigem
  • Erfahrungsschatz
  • einem erhöhten Praxisanteil
  • Die Teilnehmer können das erlernte Wissen sofort
  • praxisgerecht umsetzen und die Baumkontrollen mit den
  • Referenten ausführlich besprechen.
  • kleine Gruppen ermöglichen eine persönliche Förderung
  • nachhaltige Sicherung des Qualitätsstandards über Rezertifizierung nach 5 Jahren

Prüfung

Die Prüfung findet unter Berücksichtigung der fachlichen Vorgaben der FLL-Baumkontrollrichtlinien nach der Prüfungsordnung der Landwirtschaftskammer NRW statt.

Voraussetzungen

Ausbildung im Agrarberuf oder Glaubhaftmachung durch Zeugnisse u. ä., dass die Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten gegeben sind, welche die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen sowie ein Jahr Berufspraxis in der Baumpflege.

Inhalte

Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen

Schritte einer fachgerechten Baumkontrolle

  • Die Abschottung – das Lebenselixier der Bäume
  • Spannung im Baum – der Holzaufbau und seine Folgen
  • ein Hauen und Stechen – holzzersetzende Pilze contra Baum
  • Bäumen auf die Füße geschaut – Faszination Baumwurzel

Rechtliche Grundlagen

  • Verkehrssicherungspflicht und FLL-Baumkontrollrichtlinie
  • Rechtsprechung zur Verkehrssicherungspflicht
  • Art und Umfang der Baumkontrollen aus rechtlicher Sicht
  • Haftungsfragen
  • Rechtsfragen aus der aktuellen Praxis

Bedeutung von Schadsymptomen für die Verkehrssicherheit

  • Vitalitätsbewertung im Rahmen der Baumkontrolle
  • Baumartspezifische Merkmale
  • Bedeutung von Wuchsanomalien und Schadsymptomen
  • Spannungsgesteuerte Verteilung der Dickenzuwächse
  • Stabile, potentiell instabile und instabile Zwiesel
  • Biotische und abiotische Schäden

Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit

  • Erfassungsmethoden
  • ZTV-Baumpflege
  • Baumpflegerische Lösungen
  • Dynamische und statische Kronensicherungen
  • Auffangsicherungen, Mindestbruchlasten der Systeme

Zielgruppe

Erfahrene Mitarbeiter der Kommunen, Straßenbauämter, Forstbehörden, Naturschutzbehörden und alle privaten Dienstleister in der grünen Branche.

Teilnehmerzahl

Maximal 14 Teilnehmer

Wann & Wo

ab 14. Mai 2014

Beginn: 9.00 Uhr
Ende: 17.00 Uhr

PfeilBildungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft Münster-Wolbeck

Referenten

Thomas Ludwig, Marko Wäldchen, Marc Wilde, alle öbv. Baumsachverständige

Teilnehmerbeitrag

1500 €

200 € Prüfungsgebühr

PfeilHinweise zu den Seminarkosten

Kurs-Nummer

MS-G31024 (B)

Ansprechpartner