Landwirtschaftskammer NRW
Pflanzenschutzdienst
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Mitte August 2010 ist auf einem Feld in Köln ein Befall mit dem Westlichen Maiswurzelbohrer festgestellt worden. Das war der erste Fund des Schädlings in Nordrhein-Westfalen. Die von der EU vorgeschriebenen Bekämpfungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet. Am 25. August wurde in einer Falle des Pflanzenschutzdienstes auf einem Maisacker in Straelen-Herongen ebenfalls ein Maiswurzelbohrer gefunden.
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In der Kartoffelernte 2009 zeigten zahlreiche Knollen in Nordrhein Westfalen in Abhängigkeit von der Sorte Schäden durch Eisenfleckigkeit. In den Untersuchungen der befallenen Partien konnte das Tobacco rattle virus als Verursacher der Symptome nachgewiesen werden.
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Der Jahresbericht 2009 des Pflanzenschutzdienstes der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zeigt auf 195 Seiten auf, welche Themenfelder im letzten Jahr im Mittelpunkt der Arbeit des Pflanzenschutzdienstes standen. Beschrieben werden unter anderem die Pflanzenschäden und Schadursachen, die Arbeit der Diagnostik und des Warndienstes, Ergebnisse der Mittelprüfungen, Forschungsprojekte zum Integrierten Pflanzenschutz, Genehmigungen und Kontrollen sowie die Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit.
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Wer versiegelte Flächen in seinem Bereich unkrautfrei halten möchte, sollte auf Methoden ohne Chemie zurückgreifen. Im privaten Bereich leisten Messer, Hacke, Flämmgerät, scharfe Besen und Hochdruckreiniger gute Dienste, für Kommunen gibt es eine große Auswahl an Geräten. Hier ein Überblick.
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Die Herkulesstaude breitet sich auch in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren stark aus. Aufgrund ihrer Gefährdung für den Menschen wird in bestimmten Bereichen bereits eine Bekämpfung durchgeführt. Dabei ist der gezielte Einsatz effektiver Methoden über mehrere Jahre notwendig.
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Das Beifußblättrige Traubenkraut, auch als Ambrosia bezeichnete, leicht verwildernde Kraut hat sich in den letzten Jahren südlich der Alpen und in Ungarn stark ausgebreitet. Sein Blütenstaub kann starke Allergien auslösen. In bestimmten landwirtschaftlichen Kulturen kann es zum gefürchteten Unkraut werden.
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Ein neuer Schädling bedroht den Buchsbaum in Hausgärten und öffentlichen Parkanlagen. Wie der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt, frisst die Raupe des Buchsbaumzünslers nicht nur die Blätter der Zierpflanze, sondern nagt auch die Rinde ab. Das kann selbst große Buchsbäume zum Absterben bringen.
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Gartenbaubetriebe, die sogenannte "passpflichtige Pflanzen" produzieren und handeln, müssen beim zuständigen Pflanzenschutzdienst registriert sein und erhalten eine Registrierungsnummer. Gartenbaubetriebe, die sogenanntes "Anbaumaterial" produzieren und handeln, müssen ebenfalls registriert sein. Die Passpflicht gilt ab sofort auch für Solanum jasminoides Paxton und Brugmansia Pers. spp. auf allen Handelsstufen.
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