Biogas-Info-Service

Ende 2011 waren in Nordrhein-Westfalen 573 Biogasanlagen in Betrieb, 33 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (Karte der Biogasanlagen in NRW). Die installierte elektrischen Gesamtleistung berechnet sich auf 236 Megawatt. Neben der Zahl der Anlagen hat auch die durchschnittliche elektrische Leistung der Biogasanlagen deutlich zugenommen. Allein im vergangenen Jahr stieg die installierte Leistung um 45 Megawatt. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen Jahren ihre Fachkompetenz im Bereich Biogas deutlich erweitert und bietet den Landwirten zur Erschließung dieses neuen Betriebszweiges eine umfassende Beratung an.

Aktuelles

Sicherheit für Biogasanlagen

Biogas-AbsperrhebelFür jede Biogasanlage besteht die gesetzliche Verpflichtung, eine Gefährdungsbeurteilung und eine entsprechende Dokumentation vorzuweisen. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft bieten den Betreibern von Biogasanlagen am 23. Mai ein Seminar an, in dem aufgezeigt wird, welche Gefährdungen bei der Arbeit an einer Biogasanlage entstehen und wie diese zu dokumentieren und abzustellen sind. PfeilWeiterlesen.

Biogas in Nordrhein-Westfalen

Biogasanlage mit FeststoffzufuhrIn der Biogas-Betreiberdatenbank der Landwirtschaftskammer NRW werden landwirtschaftliche Biogasanlagen erfasst, die sich in Nordrhein-Westfalen befinden. Dazu zählen sowohl Anlagen, die mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden, als auch solche Anlagen, die organische Reststoffe verarbeiten. Dr. Arne Dahlhoff stellt die aktuelle Auswertung vor. PfeilWeiterlesen.

Biogasanlagen mit Feststoffdosierung

Biogasanlage mit FeststoffdosiererLandwirtschaftliche Biogasanlagen vergären überwiegend nachwachsende Rohstoffe. Diese sind in der Regel stapelbar und haben einen Trockensubstanzgehalt von über 18 %. Aus diesem Grund können sie nicht in einer Vorgrube in die Flüssigkeit eingerührt und in den Fermenter dosiert werden. Deshalb wird eine Eintragstechnik benötigt, die über einen vorgeschalteten Vorratsbehälter verfügt und das Substrat anschließend über Schnecken, Kolben oder Pumpen in den Fermenter transportiert. Dr. Waldemar stellt den Stand der Technik vor. PfeilWeiterlesen.