





Witterungsverlauf und Bodenverhältnisse haben wesentlichen Einfluss auf die Pflanzenverfügbarkeit von Nährstoffen. Während eine Bodenuntersuchung nur den potentiell verfügbaren Nährstoffvorrat im Boden anzeigt, gibt die Pflanzenanalyse dagegen den momentanen Zustand der Nährstoffversorgung wieder. Mit Hilfe der Pflanzenanalyse kann somit Mangel oder Überschuss einzelner Nährstoffe schon sehr früh festgestellt werden.
Vor allem im erwerbsmäßigen Obstbau, Zierpflanzenbau und bei Weihnachtsbaumkulturen ist die Analyse von Blättern und Nadeln ein ausgezeichnetes Instrument, um Ernährungsstörungen zu erkennen und damit verbundene Folgeschäden zu vermeiden. Die Pflanzenanalyse dient auch dazu, den Düngemitteleinsatz unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten zu optimieren.
Eine ausreichende und ausgewogene Nährstoffversorgung der Pflanzen ist die Voraussetzung für hohe Erträge, gute äußere Qualität und die Einhaltung definierter Inhaltsstoffe der Ernteprodukte.
Für eine Pflanzenanalyse benötigen wir ca. 20-30 g Trockensubstanz (TS). Es können sowohl frische als auch getrocknete Pflanzenteile eingeschickt werden. Frische Pflanzenteile müssen jedoch im getrockneten Zustand das erforderliche Trockensubstanzgewicht erzielen.
Da der direkte Vergleich zwischen geschädigten und gesunden Pflanzen häufig aussagekräftigere Ergebnisse erzielt, empfehlen wir Ihnen eine zusätzliche Analyse von Vergleichsmaterial.
Probenahmezeitpunkt und Probenahmeorgane haben entscheidenden Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Probenahme sowie zur Interpretation der Untersuchungsergebnisse an Ihre zuständige Fachberatung.
Weitere Untersuchungen sind in Absprache mit der LUFA NRW möglich.
Haben Sie Fragen zu einer Untersuchung? Möchten Sie einen Untersuchungsauftrag erteilen? Bitte wenden Sie sich an:
LUFA NRW
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