Aktuelles

Geflügelhaltung

Meldepflicht für Hausgeflügel

Aufgrund der Ausbreitung der Geflügelpest in Europa weist die Tierseuchenkasse auf die Meldepflicht für Hausgeflügel hin. Dies betrifft nicht nur die Meldung von Hühnern, Enten Gänsen und Puten, sondern auch die Haltung von Wachteln, Tauben und anderem Nutzgeflügel. Die Meldung von Ziergeflügel ist nicht erforderlich.


Gänse auf der Weide. Foto: Gotthard Augst, piclease

Die Tierseuchenkasse informiert über die Beitragserhebung 2016

Am 8. April 2016 versendet die Tierseuchenkasse die Beitragsbescheide für das Jahr 2016 an die Halter von Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Gehegewild, Geflügel und Bienen. Die Beitragspflicht beruht auf dem Tiergesundheitsgesetz und den hierzu erlassenen landesrechtlichen Vorschriften.


Kühe auf einer Kurzrasenweide

BVD-Impfstoffkostenbeihilfe

In seiner Sitzung am 19.03.2013 hatte der Verwaltungsrat der Tierseuchenkasse beschlossen, eine Beihilfe zu den Kosten des BVD-Impfstoffes zu gewähren. Voraussetzung war, dass sich der Rinderhalter schriftlich verpflichtete, die Anforderungen zur Erlangung der Beihilfe mindestens drei Jahre einzuhalten.


Kühe auf einer Kurzrasenweide

Untersuchungen auf Brucellose und Leukose bei Rindern

Seit 1999 ist Deutschland von der EU als frei von Brucellose und Leukose anerkannt. Um die Seuchenfreiheit zu dokumentieren, müssen alle Rinderbestände spätestens alle drei Jahre untersucht werden. In Betrieben mit Milchviehhaltung erfolgt die Untersuchung über Tankmilchproben.


Ohrmarke

Kennzeichnung von Nutztieren

Die Beschaffung von Kennzeichnungsmitteln für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen wird bislang durch eine gemeinsame Beihilfe der Tierseuchenkasse und des Landes NRW finanziert. Derartige Zuwendungen unterliegen dem europäischen Beihilferecht. Nach Bewertungen durch die Europäische Kommission und die Bundesregierung sind diese Zuwendungen mit europäischem Beihilferecht nicht vereinbar.


Kühe auf einer Kurzrasenweide

Ergänzung der Beihilfe zu den Impfstoffkosten zur Bekämpfung der BVD

In seiner 20. Sitzung hat der Verwaltungsrat der Tierseuchenkasse am 19.03.2013 beschlossen, eine Beihilfe zu den Impfstoffkosten BVD in Höhe von 3,00 € je Impfstoffdosis pro Rind zu gewähren. Am 10.03.2015 hat der Verwaltungsrat ergänzend beschlossen, dass auch eine Beihilfe gewährt wird zu den Kosten des BVD - Bovela - Impfstoffes in Höhe von 6 € je Impfstoffdosis pro Rind bei einmaliger jährlicher Anwendung.


Kühe auf einer Kurzrasenweide

Früherkennungssystem Rinder

Der Ausbruch der damals unbekannten Blauzungenkrankheit 2006 und 2007 ist vielen Milchviehhaltern noch in Erinnerung. Auch die Infektionswelle mit dem bis dato noch nie aufgetretenen Schmallenbergvirus im letzten Jahr zeigt, dass „neue“ Seuchen bzw. Krankheiten im Rinderbereich immer wieder eine Rolle spielen. Es gilt, sie möglichst früh zu erkennen, um die Verbreitung von Tierseuchen zu verhindern, Restriktionsmaßnahmen für gesperrte, aber nicht infizierte Bestände schnell aufheben zu können und Bekämpfungsmaßnahmen zu entwickeln.