Viel Bezug zur Praxis

Stephanie Fröhlich
„Ja, ich bin begeistert. Mir macht die Schule total Spaß“, schwärmt Stephanie Fröhlich. Sie ist eine von insgesamt 30 Schülern der Ökoschule in Kleve. Die 22-Jährige kommt von einem Biolandbetrieb aus Sigmaringen in der Schwäbischen Alp. Für Stephanie stand schon immer fest, sie will irgendwann den Betrieb ihrer Eltern übernehmen und viel erfahren über den ökologischen Landbau. Sie absolvierte daher eine Ausbildung auf Ökobetrieben und während der überbetrieblichen Ausbildung erfuhr sie dann von der Existenz der Ökoschule in Kleve. „Ich habe mich dann schnell entschieden, da will ich hin“, erläutert Stephanie.
Ihre Erwartungen seien nicht enttäuscht worden, meint sie. „Im Gegenteil: Die Ökoschule hat eine Menge zu bieten. Wir erfahren hier sehr viel rund um den Ökologischen Landbau. Und dabei kommt neben der Theorie vor allen Dingen die Praxis nicht zu kurz“, erläutert die Schülerin und fügt hinzu: „Wir sind sehr viel draußen und fast immer mit Bodensonde und Spaten unterwegs.“ Wie es für sie nach dem Abschluss der Ökoschule im August kommenden Jahres weitergeht, weiß Stephanie noch nicht genau: „Ich will auf jeden Fall noch mehr praktische Erfahrungen sammeln und dazu auf Ökobetrieben arbeiten. Irgendwann gehe ich aber dann auf den Betrieb meiner Eltern zurück.“
Quelle: LZ Rheinland, Ausgabe 46, 12. November 2009, Dr. Elisabeth Legge