Ausbildungsprogramm NRW fördert zusätzliche Ausbildungsplätze

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Auszubildende zur Gärtnerin im Zierpflanzenbau

Die Landesregierung hat ihr neues Ausbildungsprogramm NRW gestartet. In den kommenden vier Jahren können jährlich rund 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen in ausgewählten Kreisen und Städten gefördert werden.

Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt das Land Betriebe, die dort zusätzliche Ausbildungsplätze bereitstellen, wo eine für Bewerber ungünstige Lage auf dem Ausbildungsmarkt herrscht. Unternehmen, die solche Ausbildungsplätze einrichten, erhalten in den ersten beiden Jahren ab Programmstart einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 400 Euro pro Monat. Das Land finanziert zusätzlich eine begleitende Betreuung durch einen zertifizierten Bildungsträger, um die Betriebe bei der Ausbildung zu unterstützen und den Jugendlichen individuelle Hilfestellung zu geben.

Insgesamt profitieren von dem Programm 41 Städte und Kreise mit einer Bewerber-Stellen-Relation ungünstiger als 1:1, d.h. in diesen Städten und Kreisen gibt es mehr Bewerber als freie Ausbildungsplätze.

Hauptakteure sind zunächst zertifizierte Bildungsträger, die zusätzliche Ausbildungsstellen bei Betrieben akquirieren. Arbeitsagenturen und Jobcenter schlagen Bewerber für einen Ausbildungsplatz vor. Die Besetzung erfolgt im Zusammenwirken von Arbeitsagenturen und Jobcentern, Trägern und Ausbildungsbetrieben. Letztere schließen reguläre Ausbildungsverträge mit den Jugendlichen ab. Der Zuschuss zur Ausbildungsvergütung ist an den Ausbildungsbetrieb weiterzuleiten; dazu schließen Betrieb und Träger einen Weiterleitungsvertrag ab.

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