Kooperationsgebiet

Aachen Süd

Am südlichen Stadtrand von Aachen befinden sich auf ca. 250-320 m Höhe die an Belgien angrenzenden Wasserschutzgebiete Brandenburg, Eicher Stollen und Schmithof mit einer Gesamtfläche von ca. 1.300 ha. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln, die durch Erosion von Kalksedimentgestein entstanden sind. Über 98 % der landwirtschaftlichen Kooperationsflächen werden als Grünland mit überwiegender Milchviehhaltung genutzt.

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Das Wasserschutzgebiet Reichswald umschließt das Autobahnkreuz Aachen mit einer relativ ebenen Gesamtfläche aus Sand- und Terrassensedimenten von ca. 540 ha in einer Höhenlage von 180 m. Die landwirtschaftliche Kooperationsfläche umfasst ca. 135 ha, die zu über 77 % ackerbaulich genutzt wird (Stand 08/2019).

Südöstlich von Stolberg und Eschweiler liegen in der Städteregion Aachen die Wasserschutzgebiete Nachtigällchen-Mariaschacht und Hastenrather Graben mit einer Gesamtgröße von ca. 1.600 ha. Die geologische Situation und Höhenlage ist ähnlich zu den Wasserschutzgebieten im Stadtgebiet Aachen, allerdings werden hier die landwirtschaftlichen Kooperationsflächen zu knapp 75 % als Grünland genutzt.

Betreut werden diese Wasserschutzgebiete durch die WAG Wassergewinnungs- und –aufbereitungsgesellschaft Nordeifel mbH.

Landwirtschaftliche Nutzung in Aachen Süd

Kooperationsmitglieder (Stand: August 2019)

WSG/WEG Mitglieder
Schmithof 13
Brandenburg 11
Eicher Stollen 18
Hastenrather Graben 18
Nachtigällchen-Mariaschacht 20
Reichswald 11
Summe 91

Nordeifel

Eingebettet in den waldreichen Tälern und den teils drainierten Hochflächen der Nordeifel befinden sich die zu den Stauseen gehörenden Wassereinzugsgebiete Kalltalsperre sowie der zur Rurtalsperre Schwammenauel gehörende Obersee und die Perlenbachtalsperre. Die Wehebach- und Dreilägerbachtalsperre sind von Wasserschutzgebieten umgeben. Insgesamt wird eine Fläche von 23.000 ha an Wasserschutz- und Einzugsgebieten von der WAG Nordeifel mbH betreut. Das Wassereinzugsgebiet der Perlenbachtalsperre umfasst eine Fläche von über 2.300 ha mit Wasserzuläufen aus dem grenznahen Belgien.

Die wasserwirtschaftliche Verwaltung obliegt dem Wasserwerk des Wasserzweckverbandes Perlenbach.

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Knapp 26 % der der gesamten Wassereinzugs- und Wasserschutzgebiete wird landwirtschaftlich von den Kooperationsmitgliedern bewirtschaftet, davon ca. 95 % als Grünland mit überwiegender Milchviehhaltung.

Landwirtschaftliche Nutzung in der Nordeifel

Kooperationsmitglieder (Stand: September 2018)

WSG/WEG Mitglieder
Kall-/Dreiläberbachtalsperre 44
Obersee 112
Perlenbachtalsperre 39
Wehebachtalsperre 26
Summe 221