Wirtschaftsdüngeraufnahme von außerhalb des Landes NRW

Kommen Wirtschaftsdünger von außerhalb des Landes NRW (Ausland und andere Bundesländer), muss der aufnehmende Betrieb die Meldung im Meldeprogramm Wirtschaftsdünger NRW vornehmen. Spätestens bis zum 31.3 des Folgejahres müssen folgende Angaben gemeldet werden:

  • Name und Adresse des Aufnehmers
  • Name und Adresse des Abgebers
  • importierte Wirtschaftsdüngermenge und -art
  • Termin oder Zeitraum der Aufnahme

Außerdem gibt es Aufzeichnungspflichten, die spätestens einen Monat nach Erhalt dokumentiert sein müssen, z.B. über den Lieferschein. Dieser wird in der Regel vom Abgeber erstellt und dem Empfänger ausgehändigt. Folgende Angaben sind verpflichtend:

  • Name und Anschrift des Abgebers,
  • Datum der Abgabe, des Beförderns oder der Übernahme,
  • Menge in Tonnen Frischmasse und Angabe der Wirtschaftsdüngerart oder des sonstigen Stoffes,
  • Gehalte an Stickstoff (Gesamt N) und Phosphat (P2O5) in Kilogramm je Tonne Frischmasse sowie die Menge Stickstoffs aus Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft in Kilogramm.

Gemeldet werden zum Beispiel Gülle, Festmist, Gärsubstrate, Champost.