Frühjahrsarbeiten auf dem Acker

Mit den ersten längeren Trockenphasen beginnen die Landwirtinnen und Landwirte in NRW mit den Frühjahrsarbeiten auf ihren Feldern. Nachdem die Böden in den vergangenen Wochen oft noch zu nass oder zum Teil mit Schnee bedeckt waren, ermöglicht das sonnige Wetter in den kommenden Tagen nun erste Dünge- und Pflegearbeiten, teilt die Landwirtschaftskammer NRW mit.
Die Entwicklung des Wintergetreides, das Landwirtinnen und Landwirte bereits im Herbst säten, verlief über den Winter weitgehend normal. Frostschäden oder Ausfälle sind nicht zu verzeichnen, da das Wintergetreide während der Frostphase größtenteils durch eine schützende Schneedecke bedeckt war.
Damit das Getreide auf den Feldern bis zur Ernte im Sommer gut wächst, benötigen die Pflanzen zum Vegetationsbeginn etwas Unterstützung, vor allem Stickstoffdünger. Bevor Landwirte Dünger auf die Felder ausbringen, berechnen sie anhand des vorhandenen Nährstoffgehaltes im Boden und des Nährstoffbedarfs der Pflanzen, wie viel Dünger notwendig ist, um das Getreide optimal zu versorgen.
In den kommenden Wochen starten die Landwirtinnen und Landwirte auch mit den Vorbereitungen der Flächen, auf denen sie in diesem Jahr Mais, Zuckerrüben oder Kartoffeln anbauen möchten. Für eine gute Ernte sind ab jetzt mäßig steigende Temperaturen und regelmäßige Niederschläge notwendig.
Im vergangenen Jahr bauten Landwirtinnen und Landwirte auf 553.700 ha Getreide an und auf 57.400 ha Winterraps. Silomais wuchs auf einer Fläche von 210.400 ha. Kartoffeln wurden auf 47.800 ha und Zuckerrüben auf 57.200 ha angebaut.
Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 05.03.2026