Ausbildung in den Grünen Berufen

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Foto: Christian Mühlhausen / Landpixel

Unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen- Ausbildung klarmachen“ starteten die Agentur für Arbeit und Jobcenter in NRW vom 16. bis 20. März in die 13. bundesweite Woche der Ausbildung. In vielen Aktionen und Veranstaltungen informieren Berufsberaterinnen und -berater junge Menschen und ihre Eltern zu allen Fragen der Berufswahl. So auch Daniela Peters, Beauftrage für Nachwuchswerbung in den Grünen Berufen, von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Sie beteiligte sich an der Berufsorientierungsmesse „Berufsstart“ in Bonn und stand den Interessierten für alle Fragen rund um die 14 Grünen Berufe zur Verfügung.

Die Grünen Berufe in Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau oder Hauswirtschaft bestechen durch Abwechslung und Vielfältigkeit, lassen Kreativität zu, fördern die Teamfähigkeit und körperliche Fitness und tragen zur Nachhaltigkeit bei.

Daniela Peters hebt die Alleinstellungsmerkmale der Grünen Berufe hervor: „Sie tragen zur Versorgungssicherheit bei, werten das Stadt-, Siedlungs-, oder Landschaftsbild auf und schaffen bessere Lebensbedingungen in und außerhalb von Gebäuden. Kurzum: Sie machen satt, schön und lebenswert. Zusätzlich tragen sie erheblich zum Klimaschutz bei. Damit sind die Grünen Berufe außerordentlich sinnstiftend und zukunftssicher.“

Es handelt sich in weiten Teilen um handwerkliche Tätigkeiten, die in vielerlei Hinsicht technisch und digital unterstützt werden. Das reicht bis hin zu komplett automatischen Prozessen wie dem satellitengestützten Maschineneinsatz oder der selbstgesteuerten Düngung und Bewässerung in der Landwirtschaft und im Gartenbau.

Wer noch unsicher ist, ob der jeweilige Beruf der Richtige ist, kann sich in einem Praktikum oder im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung mit den Anforderungen vertraut machen. Dazu informieren die Ausbildungsberaterinnen und -berater der Landwirtschaftskammer NRW. Der Einstieg in eine Ausbildung erfolgt im Regelfall zum 1. August oder mit dem neuen Schuljahr nach den Sommerferien, ist aber auch noch später möglich.

Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 19.03.2026