Zuckerrüben sind in der Erde

Die Zuckerrübenaussaat fand in diesem Frühjahr unter weitestgehend normalen Bedingungen statt. Anders als im Vorjahr, wo günstige Witterungsbedingungen zu ungewöhnlich frühen Saatterminen im März führten, erfolgte die Aussaat größtenteils in der ersten Aprilhälfte. Im langjährigen Durchschnitt kommt das Rübensaatgut um den 8. April in die Erde, teilt die Landwirtschaftskammer NRW mit.
Damit ist nun die Grundlage gelegt, dass die Zuckerrüben bis zur Ernte im Herbst gut wachsen und Zucker einlagern können. Die kühlen Nächte haben den Rüben bisher nicht geschadet. In der Zeit nach dem Auflaufen sind die jungen Rübenpflanzen am empfindlichsten. Daher hoffen die Rübenanbauerinnen und -anbauer für die nächste Zeit auf frostfreie Nächte.
Damit die Rübenerträge im Herbst zufriedenstellend ausfallen, braucht es einen warmen, aber nicht zu trockenen Sommer. Besonders im Juli und August sollten die Rübenpflanzen von Hitze- und Trockenperioden verschont bleiben.
In Nordrhein-Westfalen bauen etwa 3.600 Betriebe Rüben an. Die Anbaufläche wird in diesem Jahr voraussichtlich unterhalb des Niveaus des vergangenen Jahres liegen. Damit reagieren die Anbauerinnen und Anbauer auf die aktuelle Marktlage, die durch niedrige Preise und hohe Zuckerbestände gekennzeichnet ist.
Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 23.04.2026