Über 500 Zeugnisse und Meisterbriefe an angehende Führungskräfte verliehen
371 junge Frauen und Männer feierten in der vergangenen Woche ihren Abschluss an den Fachschulen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. 171 Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen schulischen Fortbildung an den Fachschulen für Landwirtschaft in Münster, Herford, Köln, Kleve, Borken und Meschede dürfen sich nun Staatlich geprüfte Agrarbetriebswirte nennen. 20 Landwirtinnen und Landwirte schlossen die einjährige Fortbildung zur Wirtschafterin oder zum Wirtschafter ab.
An der Fachschule für Gartenbau in Essen wurden sogar insgesamt 332 Meisterbriefe, Urkunden und Zeugnisse überreicht. Davon haben 152 Absolventinnen und Absolventen den Abschluss als Wirtschafter/in und 28 den Abschluss als Agrarbetriebswirt/in erzielt. Gleichzeitig wurden 152 Meisterprüfungen erfolgreich abgelegt.
Der Großteil der Absolventinnen und Absolventen im landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Bereich hat außerdem die Ausbildereignungsprüfung erfolgreich abgelegt und kann nun selbst als Ausbilderin oder Ausbilder junge Menschen auf ihrem Berufsweg begleiten.
Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, betonte im Rahmen der Abschlussfeier an der Fachschule in Essen die Wichtigkeit von Vorsorge und Zwischenmenschlichkeit. Mit einem Zitat von Mahatma Gandhi – „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“ – hob er hervor, wie entscheidend das tägliche Miteinander im Betrieb ist.
Kammervizepräsident Martin Dahlmann gratulierte den Absolventinnen und Absolventen bei der Abschlussfeier in Köln-Auweiler und gab ihnen mit auf den Weg: „Greifen Sie weiterhin das Wissen Ihrer Vorgängergeneration und erfahrenen Berufskollegen auf und blicken Sie dabei auch über den Tellerrand hinaus auf andere Berufsgruppen. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und treffen Sie Ihre eigenen, fundierten Entscheidungen.“
Bei der Abschlussfeier der Fachschule für Agrarwirtschaft in Meschede gratulierte Oliver Beitzel, ebenfalls Kammervizepräsident, den neuen Staatlich geprüften Agrarbetriebswirtinnen und -wirten. Gleichzeitig appellierte er an die Absolventinnen und Absolventen, Verantwortung für die Zukunft der Landwirtschaft zu übernehmen.
„Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, vor denen die Branche steht, braucht es Menschen, die ihr Fachwissen und ihre Praxiserfahrung nicht nur im eigenen Betrieb oder Unternehmen einsetzen, sondern sich auch ehrenamtlich engagieren.“
Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 23.07.2026












