Kuh-Komfort, Hightech und Champions im Kanufahren

Kuh-Komfort, Hightech und Champions im Kanufahren - Studierende begeistert von der Klassenfahrt über Mannheim bis Luxemburg

Im Juni war es so weit, die Klassenfahrt, die die Studierenden während des ersten Schuljahres geplant haben, ging an den Start.

Kuh-Komfort trifft Höhenmeter – Laufhöfe und Winterextreme im modernen Milchviehbetrieb

Am Montag, den 15. Juni startete unsere diesjährige Klassenfahrt nach Mannheim und Luxemburg. Wir trafen uns am Montagmorgen um 6:45 Uhr auf dem Parkplatz der Fachschule für Agrarwirtschaft in Münster-Wolbeck. Als alle Koffer eingeladen waren, fuhr der Bus los in Richtung Bad Münstereifel.

Nach ca. 2 Stunden kamen wir auf dem Milchviehbetrieb der Familie Eicker in Wipperfürth an. Der Betrieb ist ein konventioneller Milchvieh- und Ackerbaubetrieb. Auf dem Betrieb werden ca. 160 ha bewirtschaftet, wovon 9 ha Ackerland sind. Der Rest der Fläche ist Grünland. Zudem hat der Betrieb eine Biogasanlage mit 150KW.

Im Jahr 2023 wurde ein neuer Kuhstall mit 226 Plätzen und Lely Robotern gebaut. Das besondere auf diesem Betrieb, ist dass der Stall an den Seiten komplett offen ist, das heißt, er hat ohne Curtain-System gebaut. Der Stall liegt ca. 300 m vom eigentlichen Hof entfernt. Aufgrund der Höhenmeter und der sehr offenen Bauweise sind die Kühe dort extreme Wetterbedingungen gewohnt. Auch im Winter im Schnee würden die Kühe die Laufhöfe sehr gut nutzen. Außerdem ist der Stall so ausgelegt, dass er auf der Fläche daneben nochmal gespiegelt werden könnte.

Annika und Hanna

Hofalltag online – wie Social Media zum weiteren Standbein wird

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Lüftung Milchviehstall
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Im Gespräch mit dem Betriebsleiter

Als Nächstes ging es dann ca. 1,5 h weiter nach Bad Münstereifel. Dort haben wir uns den Milchviehbetrieb von Sebastian Bützler angeschaut. Er bewirtschaftet zusammen mit seinem Vater 230 ha, wovon 200 ha Dauergrünland und 30 ha Ackerland sind.

Auf dem Betrieb werden 200 Kühe an 4 Roboter gemolken. Die weibliche Nachzucht von 200 Tieren befindet sich ebenfalls auf dem Betrieb. Im Jahr 2025 kam ein Stallanbau von 33 x 40 m dazu. Besonders interessant ist die Betriebsstruktur, denn er melkt zurzeit 45kg mit einer Gesamtmilchleistung von rund 13.400 kg.

Ein weiterer Betriebszweig ist Social Media, wo er viel Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Auf Instagram hat er 32.000, TikTok 98.000 und auf YouTube 68.000 Follower. Dort berichtet er über die tägliche Arbeit mit den Kühen und den Maschinen.

Annika und Hanna

Landtechnik live- Traktoren aus Mannheim per Schiff nach Übersee

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Klasse LR besucht das John Deere Forum
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Bullenmast Betrieb Blumenstock

Am Dienstagvormittag waren wir bei John Deere in Mannheim und haben dort eine Werksführung bekommen. Am Nachmittag sind wir noch zu einem Bullenmast-Betrieb mit einer Biogasanlage gefahren. In der Werksführung konnten wir uns die einzelnen Produktionsschritte genau anschauen und verstehen, wie ein Trecker zusammengebaut wird.

Gestartet wurde die Führung im Forum, dort konnte man sich neue Maschinen anschauen und im Fan-Shop einzelne Fan-Artikel erwerben.

Ein kompletter Schlepper wird in der Montage in knapp 4,5 Stunden aus ca. 30.000 Einzelteilen schlüsselfertig zusammengebaut. Alle 3 bis 4 Minuten läuft ein fertiger Schlepper vom Band, dies entspricht jährlich circa 40.000 neuen Traktoren. Zweimal pro Woche werden circa 220 Traktoren auf Schiffe verladen und über den Rhein nach Übersee exportiert.

Mathis und Lars

Hightech im Bullenstall - Fütterungsroboter in der Bullenmast und regionale Energievermarktung

Am Nachmittag waren wir auf einem Bullenmast-Betrieb in Kirchberg an der Jagst. Der Blumenstock ist ein moderner Bullenmast-Betrieb mit den Schwerpunkten Bullenmast, Schweinehaltung, Biogas und Ackerbau. Die Bullenmast hat ca. 600 Endmastplätze und eine Kälberaufzucht, sie zeichnet sich besonders durch artgerechte Haltung (HF 3), eigene Futtererzeugung und stark automatisierte Abläufe aus. Der Betrieb hatte in seinem Endmaststall eine automatische Einstreuanlage, einen Fütterungsroboter und einen Mistschieber von der Firma Schauer.

Der Fütterungsroboter legt bis zu sieben Mal täglich verschiedene Rationen vor und schiebt das Futter ran. Die Biogasanlage hat eine Größe von ca. 2,5 MW und wurde hauptsächlich mit Reststoffen aus der Landwirtschaft wie zum Beispiel Mist und Gülle gefüttert. In geringen Mengen kam auch Mais in die Anlage. Die Produkte werden über regionale Erzeugergemeinschaften vertrieben.

Auch die Wärme und der Strom der Biogasanlage und der Solaranlagen werden lokal an Firmen, die im angrenzenden Industriegebiet liegen, verkauft.

Mathis und Lars

Hopfen, Paddel, Teamgeist – unterwegs in Bitburg und auf der Sauer

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Hopfenanbau praktisch
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Den Hopfen trocknen
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Den Hopfen probieren

Im Rahmen unseres Ausfluges besichtigten wir den Hopfenbetrieb von Andreas Dick im Bitburger Anbaugebiet. Der Betrieb bewirtschaftet insgesamt14 Hektar Hopfen und liefert den sogenannten Siegelhopfen an die Bitburger Brauerei. Während der Führung wurden uns der Anbau, die Pflege der Pflanzen sowie die Ernte des Hopfens ausführlich erklärt. So erhielten wir einen guten Einblick in die Arbeit eines Hopfenbetriebes.

Im Anschluss fand eine Bierverkostung statt, bei der wir verschiedene Biersorten probieren konnten. Danach wurde gemeinsam gegrillt, wodurch der Aufenthalt in gemütlicher Atmosphäre ausklang.

Am Nachmittag folgte eine Kanutour auf der Sauer. Dabei paddelten wir gemeinsam flussabwärts und konnten die schöne Landschaft vom Wasser aus genießen. Die Kanufahrt war äußerst vergnüglich und förderte die Zusammenarbeit in der Gruppe.

Insgesamt war der Ausflug sehr abwechslungsreich und interessant. Wir konnten viel über den Hopfenanbau lernen und den Tag mit einer sportlichen Aktivität auf der Sauer gelungen abschließen.

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Max-Julius, Luca, Simon

Lohnunternehmen Reiff im Dreiländereck – Einblicke in moderne Agrartechnik zwischen Deutschland, Belgien und Luxemburg

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Kanufahrt auf der Sauer
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Maschinenhalle Reiff besichtigen
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Maschinenhalle Reiff besichtigen
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Schlepper früher und heute zum Vergleichen

An unserem letzten Tag haben wir uns über das Lohnunternehmen J-Reiff führen lassen. Das Lohnunternehmen befindet sich in dem Dreiländereck von Belgien, Luxemburg und Deutschland. Das Familienunternehmen gehört zu den größten und modernsten Dienstleistern der Region. Das Unternehmen bietet zahlreiche Dienstleistungen rund um die Landwirtschaft, das Baugewerbe und im Forst zum Beispiel Futterbergung, Pflanzenschutzanwendungen, Erdbewegung und Holzhäckseln an.

Ein besonderes Merkmal von J-Reiff ist der beeindruckende Maschinenpark. Mit rund 70 Traktoren, 8 Mähdreschern und 8 Feldhäckslern zählt das Unternehmen zu den leistungsstärksten Lohnunternehmen der Region, es lässt sich vermuten auch ganz Europas.

Ein weiteres Highlight war die hochmoderne Werkstatt mit einer sehr durchdachten Bauweise für jegliche Reparaturen. Zusätzlich die große und effektive Lagerung mittels automatisierten Hochregalen. Somit können benötigte Teile sofort verbaut werden und es ist keine Lieferzeit zu beachten, was in der Saison, wie bei Erntearbeiten sehr von Vorteil ist und Zuverlässigkeit widerspiegelt.

J-Reiff hat die größte Fendt Oldtimer-Sammlung der Welt, mit über 400 Oldtimer-Traktoren haben sie weitaus mehr als die Fendt Produktion in Marktoberdorf. Unter anderem gibt es hier Serientraktoren, Prototypen, Spezialfahrzeuge und weitere Fendt-Produkte zu sehen, wie zum Beispiel das Fahrrad von Fendt.

Die Führung bekamen wir von 2 guten Freunden des Seniorchefs, die in der Vergangenheit auch in dem Unternehmen tätig waren. In Zukunft ist ein Museum für die Oldtimer-Sammlung geplant, das Gebäude soll zwei Etagen besitzen, indem sich im Obergeschoss eine Maschinenhalle für den täglichen Gebrauch befindet und im Keller das Museum errichtet werden soll.

Jonas, Nils und Matthis