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Biodiversität in Theorie und Praxis

Die biologische Vielfalt oder „Biodiversität“ lässt sich in jedem landwirtschaftlichen Betrieb vergrößern. Wie dies funktioniert, erlebten die Studierenden der HöLa Münster auf den Flächen von Landwirt Hubert Anxel.

Vorweg aber informierten sie sich bei zwei Experten der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft über Ziele und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Maßnahmen, die z.B. auf Kompensationsflächen im Außenbereich angewendet werden können.

Die beiden Experten und die Landwirte Hubert Anxel und Lothar Stumpenhorst begleiteten die Studierenden anschließend auf die Betriebsflächen. Die Betriebe Anxel und Stumpenhorst liegen in Neubeckum in direkter Nachbarschaft zueinander. Auch Landwirt Stumpenhorst setzt seit vielen Jahren verschiedene Maßnahmen als Leitbetrieb Biodiversität ein, um sie interessierten Berufskollegen vorzustellen. Dabei kooperiert er eng mit den Beratern der Landwirtschaftskammer. Landwirt Hubert Anxel wird bei seinen Maßnahmen von der Stiftung westfälische Kulturlandschaft begleitet.

Für die Studierenden war es besonders interessant, wie problemlos sich viele der Maßnahmen in die normale Bewirtschaftung integrieren lassen. Statt „Landwirtschaft oder Naturschutz“ wird hier das Prinzip „Landwirtschaft und Naturschutz“ umgesetzt.

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Gruppeneinteilung und Info auf Hof Anxel.
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Herr Specht (Stiftung westfälische Kulturlandschaft verdeutlicht das Ziel der Maßnahme.
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Durch geschickte Auswahl der Biodiversitätsmaßnahmen kann die Bewirtschaftung der Fläche vereinfacht werden.
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Landwirt Anxel erklärt, welche Ziele er mit den Biodiversitätsmaßnahmen verfolgt.

24.01.2022


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