Von Riga bis Jelgava: Junge Landwirte auf Exkursion in Lettland












Einblicke der Stadt Riga
Unsere Klassenfahrt startete am Sonntagnachmittag am Flughafen Düsseldorf mit einer großen Überraschung in Form des Tickets in DINA0 für unsere Lehrer. Nach unserer Anreise in Riga besuchten wir die Altstadt und erkundeten die Karaokebars.
Am Montagmorgen starteten wir mit einer Stadtführung durch Riga. Die historische Altstadt mit ihren mittelalterlichen Gebäuden und der berühmten Jugendstilarchitektur gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Heute ist Riga das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Lettlands und eine der schönsten Städte des Baltikums.
Unsere Eindrücke auf Riga waren sehr beeindruckend durch die alten erhaltenden Gebäude und die schöne erhaltende Altstadt.
Montags nachmittags besuchten wir die Brauerei Mežpils. Neben der Herstellung von lettischem Bier durften wir dieses auch probieren. Hier kamen wir auf den Geschmack des lettischen Bieres und probierten dies in der Altstadt in Riga erneut.
Viktoria, Brenda, Jan Niklas, Lukas
Betriebsbesuch bei SIA DelAgri
Im Rahmen eines Besuchs konnten wir den landwirtschaftlichen Betrieb SIA DelAgri in Lettland kennenlernen. Der Betrieb befindet sich in der lettischen Region Jelgava. Auf rund 4.500 Hektar Ackerland wird hier moderner Ackerbau betrieben. Betriebsleiter Thomas Dellert ist seit 1998 in Lettland tätig. Anfangs führte er den Betrieb von Deutschland aus und pendelte regelmäßig, bevor er dauerhaft in Lettland sesshaft geworden ist. Eine große Herausforderung in den Anfangsjahren waren die anfallenden Zölle. Heute zeigt sich der Betrieb als erfolgreich entwickeltes Unternehmen mit dem ackerbaulichen Schwerpunkt. Dieser setzt sich hauptsächlich aus einer Fruchtfolge aus Weizen, Gerste und Raps zusammen.
Besonders gefallen hat uns der praxisnahe Einblick in die Betriebsabläufe. Des Weiteren konnten wir spannende Einblicke in die interessanten persönlichen Hintergründe für eine Betriebsneugründung in Lettland erhalten.
Anschließend wurde uns die Agraruniversität Lettland und eine Niederlassung der Landwirtschaftskammer durch einen der Mitarbeiter gezeigt.
Johannes, Felix und Moritz
Mit dem E-Scooter zum Stadion
Am dritten Tag unserer Klassenfahrt fuhren wir nach Skriveri, um einen Betrieb von Fabian Fennel zu besichtigen. Auf dem Weg dahin, machten wir eine Pause an dem Fluss Daugava. Dort erwartete uns ein Picknick inklusive Bootsfahrt. Uns wurde geräucherter Fisch und geräuchertes Hähnchen serviert. Trotz anfänglicher Scheu probierten alle Schüler das Fleisch. Durch das Räuchern hatte das Essen einen kräftigen und besonderen Geschmack. Anschließend besichtigten wir den Betrieb von Fabian Fennel im Inland von Lettland im Ort Skriveri. Herr Fennel bewirtschaftet 2.200 ha mit 100 Mutterkühen. Zusätzlich betreibt er Saatgutvermehrung mit eigener Vermarktung. Gemeinsam mit dem Betriebsleiter besichtigten wir einzelne Felder und waren beeindruckt von der Flächenstruktur.
Abends besuchten einige der Studierenden das Derby FC Riga versus Riga FS. Mit E-Scooter fuhr die Gruppe zurück in die Altstadt und trafen dort auf den Rest der Klasse. Der Tag wurde in üblicher Manier beendet.
Viktoria, Brenda, Jan Niklas, Lukas
Raps, Ackerbohnen und Zuckerrüben – und ein Abend an der Ostsee
Den Donnerstag auf der Klassenfahrt haben wir den Betrieb Schulte-Hötte in dem Ort Saldus besichtigt. Der Betrieb bewirtschaftet ca. 4.700 ha und baut Raps, Weizen, Mais, Ackerbohnen, Zuckerrüben und Gerste. Die rentabelsten Früchte sind Raps und Weizen und machen den Hauptanteil in der Fruchtfolge aus. Die Erträge für Raps sind im Durchschnitt 4 t/ha und im Weizen 5,5 t/ha, je nach Boden sind die Erträge auch unterschiedlich. In Saldus sind die Böden eher sandig und nördlich werden die Flächen toniger.
Der Betriebsleiter Markus Schulte-Hötte erklärte uns, dass die Zeitfenster zur Ernte und Aussaat sehr kurz seien.
Anschließend fuhren wir den weiten Weg ans Meer, besichtigten einen Leuchtturm und fuhren den langen Weg zurück nach Riga. Zur Freude aller kauften sich auf dem Weg zurück vereinzelte Studierende geräucherten Fisch an einem Straßenstand.
Unser Rückflug ging am Freitagnachmittag, auf dem viel Schlaf nachgeholt werden konnte.
Die Klassenfahrt war in vielerlei Hinsicht rundum gelungen.
Johannes, Felix und Moritz
Essen und Trinken in Lettland
Während unserer sechstägigen Klassenfahrt nach Lettland haben wir verschiedene Speisen probiert. Besonders interessant waren geräucherter Fisch und geräuchertes Hähnchen, das wir bei einem Picknick an einem See gegessen haben. Durch das Räuchern hatte das Essen einen kräftigen und besonderen Geschmack. Außerdem haben wir eine Pizza mit Gurken und Bockwurst gegessen. Das ist wahrscheinlich nicht typisch lettisch, war aber trotzdem eine spannende Erfahrung.
Tim, Theodor und Paul