Gewässerrandstreifen

Uferrandstreifen in OstwestfalenBild vergrößern
Beispiel für einen Uferrandstreifen an Fließgewässern in Ostwestfalen

Gewässerrandstreifen sind nutzungsbeschränkte bzw. nutzungsfreie gewässerbegleitende Flächen unterschiedlicher Breite, die wichtige Funktionen im Rahmen des Gewässerschutzes erfüllen. Zum einen dienen sie als Pufferzone der Verminderung stofflicher Einträge ins Gewässer, zum anderen bieten sie Raum für die eigendynamische Gewässerentwicklung und stellen wichtige Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten dar.

Neben dem Begriff des Gewässerrandstreifens gibt es eine Reihe ähnlicher Begriffe, wie beispielsweise den Uferrandstreifen, Uferstreifen, Pufferstreifen am Gewässer, die im Anhang der Landwirtschaftskammer-Broschüre „Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in NRW – Projekte zur ökologischen Gewässerentwicklung in Kooperation mit der Landwirtschaft“ in Hinblick auf ihre Rechtsgrundlagen, ihre Funktion und die festgelegten Nutzungsbeschränkungen näher erläutert sind.