Fichtengallenläuse

Fichtengallenläuse

Fichtengallenläuse
Verholzte Altgallen von Fichtengallenläusen

Fichtengallenläuse
Bild 1 + 2: Gallenbildung durch Befall mit Fichtengallenläusen

Schadbild:

An der Triebbasis oder Triebspitze von Fichtenzweigen, vor allem von Rotfichten, befinden sich zapfenähnliche, ananas- oder erdbeerförmige Gallen, die zunächst grün oder gelb gefärbt sind, später dann eintrocknen, verholzen und braun werden.

Schaderreger:

Große „ananasartige“ Gallen sind die Folge eines Befalls mit der Grünen oder der Gelben Fichtengallenlaus. Die Grüne Fichtengallenlaus benötigt für ihre Entwicklung einen Zwischenwirt (Europäische Lärche), an der sie überwintert. Die Gelbe Fichtengallenlaus hingegen lebt ausschließlich an Fichten. Gallen, die an der Triebbasis sitzen, werden von der Roten Fichtengallenlaus verursacht, die ebenfalls einen Wirtswechsel mit Lärchen durchläuft.

Gegenmaßnahmen:

Schäden, die durch Fichtengallenläuse verursacht werden, sind als gering einzustufen und erfordern meist keine Gegenmaßnahmen. Notfalls können befallene Triebe zurückgeschnitten oder vorhandene Gallen ausgepflückt werden.


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Die auf den Packungen angegebenen Anwendungsvorschriften müssen sorgfältig eingehalten werden.