Bagatellregelung für die Umwandlung von Dauergrünland

Greening-Betriebe dürfen echtes Dauergrünland grundsätzlich nur mit Genehmigung umbrechen.

Aufgrund der Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes bedarf die Umwandlung von bis zu 500 qm Dauergrünland je Betriebsinhaber und Jahr zukünftig keiner Genehmigung mehr.

Achtung: Die Bagatellregelung findet in folgenden Fällen keine Anwendung:

  • Umwandlungen, die vor dem 01.01.2020 vorgenommen wurden
  • Flächen, die an Flächen angrenzen, für die eine förderrechtliche Genehmigung zur Umwandlung von Dauergrünland vorliegt
  • Umweltsensibles Dauergrünland (UDGL)
  • DGL-Ersatzflächen
  • Wenn der Dauergrünlandanteil um mehr als 5 % im Vergleich zum Referenzanteil abnimmt
  • Umwandlungen von mehr als 500 qm zusammenhängender Fläche

Anderweitige fachrechtliche Vorgaben z. B. aus dem Naturschutzrecht oder besondere Förderregelungen im Bereich der 2. Säule bleiben von der Bagatellregelung unberührt.

Autor: Britta Stümper