Aktuelle Hinweise

  • Greening-Brachen zur Futtergewinnung nutzen
    Die als ökologische Vorrangfläche beantragten Bracheflächen dürfen ab sofort aufgrund der Trockenheit zur Futtergewinnung genutzt werden, aber es gibt bestimmte Einschränkungen.
  • Beweidung von Uferrand- und Erosionsschutzstreifen durch Schafe und Ziegen
    Aufgrund der anhaltenden Trockenheit sind die Uferrand- und Erosionsschutzstreifen zur Futternutzung durch Schafe und Ziegen freigegeben worden. Ab dem 1. Juli ist ein kurzfristigen Abhüten ohne Nachtpferch zulässig.
  • Wenn der Prüfer kommt…
    Der Technische Prüfdienst der EU-Zahlstelle muss die antragstellenden landwirtschaftlichen Betriebe in NRW kontrollieren, damit ungerechtfertigte Prämienauszahlungen vermieden werden. Das ergibt sich aus den EU-Vorgaben im Rahmen der von der EU geförderten Maßnahmen einschließlich Cross Compliance.
  • Interview: "ELAN läuft trotz Krise gut"PDF-Datei 226 KByte
    Wegen der Corona-Pandemie ist die bewährte Mithilfe bei der Antragstellung in den Kreisstellen der Landwirtschaftskammer zurzeit nicht möglich. Die LZ Rheinland hat Burkhard Ulonska, Leiter des Geschäftsbereichs EU-Zahlstelle - Förderung gefragt, wie das Verfahren unter diesen Bedingungen läuft.
  • Förderung des Ökologischen Landbaus und von Agrarumwelt- und Tierschutzmaßnahmen
  • Cross Compliance
    Landwirte müssen eine Reihe von Grundregeln einhalten, um EU-Beihilfen zu erhalten. Die Verknüpfung der Einhaltung dieser Vorschriften mit den EU-Fördermaßnahmen wird als Cross-Compliance (CC) bezeichnet. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird ganzjährig kontrolliert.
  • Bagatellregelung für die Umwandlung von Dauergrünland
    Greening-Betriebe dürfen echtes Dauergrünland grundsätzlich nur mit Genehmigung umbrechen. Aufgrund der Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes bedarf die Umwandlung von bis zu 500 qm Dauergrünland je Betriebsinhaber und Jahr zukünftig keiner Genehmigung mehr.
  • AFP Richtlinien geändert
    Für die Unternehmen in NRW gelten für das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) für Neuanträge, die ab dem 30. Oktober 2019 eingereicht werden, geänderte Richtlinien des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz NRW.
  • Anlage von Bejagungsschneisen und Biodiversitätsstreifen
    Um der Ausbreitung von Tierseuchen, insbesondere derzeit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) entgegen zu wirken, stellt die Reduzierung von Schwarzwildbeständen eine geeignete Maßnahme dar. Hierbei sind Bejagungsschneisen eine wertvolle Hilfe, zumal deren Anlage ohne Prämienverluste möglich ist und die Vorteile der Bejagungsschneisen insbesondere den Landwirten selbst zugute kommen. Vor der Anlage von Bejagungschneisen empfiehlt sich eine entsprechende Abstimmung zwischen Landwirt und Jagdpächter.
  • Änderungen und Ergänzungen zu Cross Compliance
    Bereits anlässlich der Agrarreform 2015 wurden in den vergangenen Jahren einige CC-Verpflichtungen modifiziert. Mit der Neufassung der Düngeverordnung und der Veröffentlichung der Landesdüngeverordnung ergeben sich im Kontrolljahr 2019 maßgebliche Änderungen zur Einhaltung der Vorgaben im Bereich der Nitratrichtlinie.
  • Flächen in anderen Bundesländern
    Ab dem Antragsjahr 2018 müssen auch Flächen, die außerhalb des Betriebssitzlandes bewirtschaftet werden, ausnahmslos digital erfasst werden. Die Erfassung wird in dem Bundesland vorgenommen in welchem die Flächen liegen (Belegenheitsland).
  • Dauergrünland: Nichtlandwirtschaftliche Nutzung nur noch mit Genehmigung
    Neuerdings müssen sich greeningpflichtige Betriebe Umwandlungen von Dauergrünland auch bei einer Überführung der Fläche in nichtlandwirtschaftliche Nutzungen vorab durch die zuständige Kreisstelle der Landwirtschaftskammer genehmigen lassen.
  • Bracheflächen gezielt begrünen, auch ggf. nach dem 31.03. möglich
    Sollen Bracheflächen gezielt begrünt werden, so ist gemäß der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung diese Begrünung bis zum 31.03. vorzunehmen. Da es aber Gründe gibt, diesem Termin nicht einhalten zu können, gibt es ein entsprechendes Verfahren, um eine Terminverschiebung genehmigt zu bekommen.