Aktuelle Hinweise

  • Vorabprüfung 2022 - Fristende 22.06.2022
    Bei der Vorabprüfung werden Überlappungen mit benachbarten Flächen und Flächen außerhalb der Referenz (Feldblock oder Landschaftselement) überprüft. Ab dem Antragsjahr 2022 werden Feststellungen aus der Vorabprüfung direkt in der ELAN-Anwendung dargestellt.
  • Antragsänderungen zum Agrarförderantrag 2022
    Landwirtinnen und Landwirte, die einen Agrarförderantrag gestellt haben und im Nachgang die gemachten Angaben ändern möchten, sollten die notwendigen Antragsänderungen direkt im Antragsportal ELAN-NRW über die Funktion des Mehrfacheinreichens mitteilen. Die schriftliche Mitteilung an die Kreisstelle entfällt.
  • Flächenmonitoring
    Bislang wurden Flächenangaben wie Größe, Lage und Nutzung und die Einhaltung weiterer Fördervoraussetzungen für landwirtschaftliche Flächen im Rahmen umfangreicher Vor-Ort-Kontrollen überprüft. 2022 führt Nordrhein-Westfalen führt ein satellitengestütztes Flächenmonitoring im Rahmen der EU-Agrarförderung ein.
  • Antragstellerpostfach
    Das elektronische, internetbasierte Antragsverfahren für die Agrarförderung ist in Nordrhein-Westfalen schon seit vielen Jahren bekannt. Nun ist der ELAN-NRW WebClient auf der Startseite zusätzlich um ein elektronisches Postfach, das sogenannte Antragstellerpostfach, erweitert worden.
  • Agrarreform 2023 - ein Überblick
    Ab dem 1. Januar 2023 tritt die Agrarreform in Kraft und bringt einige Änderungen hinsichtlich der landwirtschaftlichen Förderung mit sich. Noch steht nicht alles fest und es können sich Änderungen ergeben, aber es ist hilfreich, sich schon einen ersten Überblick zu verschaffen.
  • Agrarumweltmaßnahmen und Ökolandbau
    Die Vorbereitungen für die neue Förderperiode im Rahmen der Agrarreform ab 2023 laufen. Das Grundantragsverfahren für die neuen Agrarumweltmaßnahmen (AUM) und den ökologischen Landbau startet bereits in diesem Jahr, damit in 2023 die Auszahlungsanträge gestellt werden können.
  • Cross Compliance Kontrollen des Technischen Prüfdienstes der EU-Zahlstelle
    Landwirte müssen eine Reihe von Grundregeln einhalten, um EU-Beihilfen zu erhalten. Die Verknüpfung der Einhaltung dieser Vorschriften mit den EU-Fördermaßnahmen wird als Cross-Compliance (CC) bezeichnet. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird ganzjährig kontrolliert.
  • Wiederaufbauhilfe Landwirtschaft
    Die Landesregierung NRW hat am 13. September die Details zur Wiederaufbauhilfe für von der Flut betroffene Unternehmen bekannt gegeben. Zuständig für die Abwicklung in landwirtschaftlichen Betrieben sowie Betrieben mit Aquakultur oder Fischerei ist der Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Landesbeauftragter.
  • Förderung von speziellen Investitionen zum Tierwohl - ehemals Corona-Konjunkturprogramm
    Das Land NRW fördert investive Maßnahmen in landwirtschaftlichen Unternehmen. Ziel der Förderung sind spezielle Maßnahmen zum Tierwohl in bestehenden Tierhaltungsanlagen.
  • Verlängerung der Förderperiode
    Mit der EU-Verordnung 2020/2220 vom 23. Dezember 2020 wurde Klarheit geschaffen, dass die Regelungen der GAP 2014-2020 bis Ende 2022 weiter gelten. Im Bereich der ersten Säule ändert sich im Wesentlichen nichts, allerdings ist voraussichtlich mit einer geringfügigen Absenkung der Prämie zu rechnen.
  • Vor-Ort-Kontrollen des Technischen Prüfdienstes der EU-Zahlstelle
    EU-Prämienzahlungen sind an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpft, die aufgrund von EU-Vorgaben auch in Corona-Zeiten im Rahmen von Vor-Ort-Kontrollen überprüft werden müssen. Der Technische Prüfdienst der EU-Zahlstelle ist mit den flächen- und tierbezogenen Prüfungen sowie Cross Compliance Kontrollen beauftragt.
  • AFP Richtlinien geändert
    Für die Unternehmen in NRW gelten für das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) für Neuanträge, die ab dem 30. Oktober 2019 eingereicht werden, geänderte Richtlinien des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz NRW.
  • Anlage von Bejagungsschneisen und Biodiversitätsstreifen
    Um der Ausbreitung von Tierseuchen, insbesondere derzeit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) entgegen zu wirken, stellt die Reduzierung von Schwarzwildbeständen eine geeignete Maßnahme dar. Hierbei sind Bejagungsschneisen eine wertvolle Hilfe, zumal deren Anlage ohne Prämienverluste möglich ist und die Vorteile der Bejagungsschneisen insbesondere den Landwirten selbst zugute kommen. Vor der Anlage von Bejagungschneisen empfiehlt sich eine entsprechende Abstimmung zwischen Landwirt und Jagdpächter.
  • Bracheflächen gezielt begrünen, auch ggf. nach dem 31.03. möglich
    Sollen Bracheflächen gezielt begrünt werden, so ist gemäß der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung diese Begrünung bis zum 31.03. vorzunehmen. Da es aber Gründe gibt, diesem Termin nicht einhalten zu können, gibt es ein entsprechendes Verfahren, um eine Terminverschiebung genehmigt zu bekommen.