Aktuelle Hinweise

  • Die neue Ausgleichszulage
    Um die landwirtschaftlichen Tätigkeit auf bestimmten Flächen, die innerhalb von der Natur benachteiligten Gebieten liegen, auszugleichen, erhalten die betroffenen Betriebe eine finanzielle Beihilfe. Durch die Veränderungen in der Kulisse ergeben sich für die Antragsteller viele Neuerungen.
  • Förderung des Ökologischen Landbaus und von Agrarumwelt- und Tierschutzmaßnahmen
    Wie in den vergangenen Jahren fördert das Land NRW die Umstellung auf den ökologischen Landbau und die Umsetzung freiwilliger Agrarumwelt- und Tierschutzmaßnahmen. Hiermit sollen in erster Linie Beiträge zum Erhalt der Biodiversität und zum Schutz abiotischer Ressourcen, wie z.B. dem Gewässerschutz erbracht werden. Am 15. Mai 2019 startet das Grundantragsverfahren. Die Grundanträge können bis zum 1. Juli 2019 bei Ihrer zuständigen Kreisstelle eingereicht werden.
  • Wenn der Prüfer kommt…
    Der Technische Prüfdienst der EU-Zahlstelle muss die antragstellenden landwirtschaftlichen Betriebe in NRW kontrollieren, damit ungerechtfertigte Prämienauszahlungen vermieden werden. Das ergibt sich aus den EU-Vorgaben im Rahmen der von der EU geförderten Maßnahmen einschließlich Cross Compliance.
  • Anlage von Bejagungsschneisen und Biodiversitätsstreifen
    Um der Ausbreitung von Tierseuchen, insbesondere derzeit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) entgegen zu wirken, stellt die Reduzierung von Schwarzwildbeständen eine geeignete Maßnahme dar. Hierbei sind Bejagungsschneisen eine wertvolle Hilfe, zumal deren Anlage ohne Prämienverluste möglich ist und die Vorteile der Bejagungsschneisen insbesondere den Landwirten selbst zugute kommen. Vor der Anlage von Bejagungschneisen empfiehlt sich eine entsprechende Abstimmung zwischen Landwirt und Jagdpächter.
  • Aktuelle Informationen zur ökologischen Vorrangfläche „Brache mit Honigpflanzen“
    Neben den üblichen Brachflächen, die als ökologische Vorrangfläche (ÖVF) ausgewiesen werden, können auch Brachen, welche mit speziellen Blühmischungen bestellt werden, als neue Variante der ökologischen Vorrangflächen „Brache mit Honigpflanzen“ ab 2018 beantragt werden. Aufgrund der dazugehörigen Auflagen gilt hier der Umrechnungsfaktor in Höhe von 1,5.
  • Änderungen und Ergänzungen zu Cross Compliance
    Bereits anlässlich der Agrarreform 2015 wurden in den vergangenen Jahren einige CC-Verpflichtungen modifiziert. Mit der Neufassung der Düngeverordnung und der Veröffentlichung der Landesdüngeverordnung ergeben sich im Kontrolljahr 2019 maßgebliche Änderungen zur Einhaltung der Vorgaben im Bereich der Nitratrichtlinie.
  • Flächen in anderen Bundesländern
    Ab dem Antragsjahr 2018 müssen auch Flächen, die außerhalb des Betriebssitzlandes bewirtschaftet werden, ausnahmslos digital erfasst werden. Die Erfassung wird in dem Bundesland vorgenommen in welchem die Flächen liegen (Belegenheitsland).
  • Dauergrünland: Nichtlandwirtschaftliche Nutzung nur noch mit Genehmigung
    Neuerdings müssen sich greeningpflichtige Betriebe Umwandlungen von Dauergrünland auch bei einer Überführung der Fläche in nichtlandwirtschaftliche Nutzungen vorab durch die zuständige Kreisstelle der Landwirtschaftskammer genehmigen lassen.
  • Bracheflächen gezielt begrünen, auch ggf. nach dem 31.03. möglich
    Sollen Bracheflächen gezielt begrünt werden, so ist gemäß der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung diese Begrünung bis zum 31.03. vorzunehmen. Da es aber Gründe gibt, diesem Termin nicht einhalten zu können, gibt es ein entsprechendes Verfahren, um eine Terminverschiebung genehmigt zu bekommen.