Tiergesundheit aktuell

  • Tierschutz in der Nutztierhaltung
    Hier finden Sie ausgewählte Leitfäden rund um das Thema Tierschutz in der Nutztierhaltung. Beschrieben werden die Transportfähigkeit von Schweinen und Rindern sowie Maßnahmen zur Reduzierung des Federpickens bei Legehennen.
  • Informationen zur Afrikanischen Schweinepest
    Die Afrikanische Schweinepest ist eine durch einen Virus hervorgerufene Erkrankung der Haus- und Wildschweine, die bei Schweinen zumeist tödlich verläuft. Für Menschen ist das ASP-Virus ungefährlich. Mitte September 2018 ist das Virus bei Wildschweinen in Belgien nachgewiesen worden.
  • Leitfaden: Transportfähigkeit und Schlachtfähigkeit von Rindern richtig bewerten PDF-Datei 21 MByte
    Nicht transportfähige Rinder, die unter unwürdigen Umständen an Schlachthöfen angeliefert worden sind, haben in jüngster Zeit für einiges Aufsehen in den Medien gesorgt. Um es den verantwortlichen Tierhaltern zu erleichtern, einerseits die Transportfähigkeit richtig einzuschätzen und zusätzlich nicht schlachtfähigen Rindern von vorneherein einen unnötigen Transport zu ersparen, haben wir zusammen mit Veterinären aus den Kreisen Hamm, Unna, Minden-Lübbecke und Soest sowie mit hervorragender Unterstützung durch die Westfleisch diesen Leitfaden entwickelt.
  • Blauzungenkranheit kehrt nach Deutschland zurück
    Nachdem Deutschland in den Jahren 2006-2009 von der Blauzungenkrankheit betroffen war, war es von 2012 bis Dezember 2018 offiziell frei von dieser Tierseuche. Erste Fälle traten Ende 2018 in Baden-Württemberg auf. Im Januar erkrankte ein Rind in Trier. Die Restriktionszone (150 km Radius) reicht bis ins südliche NRW.
  • Überwachung von TSE in Ziegenbeständen
  • Leitfaden zur Durchführung der Nottötung von Schweinen in landwirtschaftlichen Betrieben
    Das Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg hat in Zusammenarbeit mit dem Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Kreisstelle der Tierärzte des Landkreises Cloppenburg, des Kreislandvolkverbandes Cloppenburg und in Abstimmung mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen einen Leitfaden entwickelt, der Schweinehaltinnen und Schweinehaltern bei der Auswahl des Verfahrens und der fachgerechten Durchführung der Nottötung behilflich sein soll. Neben den Fragen, wer eine Nottötung durchführen darf und wann eine Nottötung geboten ist, werden die derzeit zulässigen Verfahren dargestellt und mögliche Fehlerquellen erörtert.
  • Maßnahmen in NRW bezüglich der Geflügelpest
    Die kürzlich bestätigten Fälle von hochpathogener aviärer Influenza (HPAI, „Geflügelpest“) führen nun auch in Nordrhein-Westfalen zu speziellen prophylaktischen Schutzmaßnahmen, nämlich zu regionalen Stallhaltungsgeboten. Diese basieren auf den vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) veröffentlichten Risikobewertungen vom 09.11.2016 und wurden den Veterinärbehörden durch einen Erlass des Landesministeriums (MKULNV) vom 13.11.2016 mitgeteilt.
  • Q-Fieber-Infektionen vermeiden
    Die Coxiellose des Rindes ist aufgrund des Zoonoserisikos trotz eines vorrangig gutartigen Krankheitsverlaufs eine ernstzunehmende Infektionskrankheit. Die Erregerausscheidung mit der Milch und beim Kalben ist mit unterschiedlichen Infektionsrisiken für den Menschen verbunden. Insbesondere Rinderhaltungen mit landwirtschaftsfernem Personenverkehr sollten daher Maßnahmen zur Eindämmung einer möglichen Infektionsgefährdung des Menschen ergreifen.
  • Fragen und Antworten zur HIT-Antibiotika-Datenbank
    Wann bin ich verpflichtet, Daten in die Tierarzneimittel-Datenbank einzugeben? Was muss gemeldet werden? Muss ich für die Eingabe der Antibiotika-Anwendungen den Tierarzt oder QS als Dritten freischalten? Diese und weitere Fragen zur HIT-Datenbank beantwortet dieser Beitrag.
  • Bovine Virus-Diarrhoe (BVD)
    Für die Bovine Virus-Diarrhoe besteht seit Ende 2005 Anzeigepflicht, zuvor war die Krankheit nur meldepflichtig. Eine bundeseinheitliche Bekämpfung, wie sie für anzeigepflichtige Tierseuchen üblich ist, startete allerdings erst im Jahre 2011. Zuvor gab es in einigen Bundesländern bereits freiwillige (z.B. NRW) oder verpflichtende (z.B. Sachsen-Anhalt) Bekämpfungsprogramme.
  • Antibiotikamonitoring - die Kennzahl ist überschritten! Was nun?
    Die erste Runde im staatlichen Antibiotikamonitoring ist abgeschlossen und inzwischen liegen die betriebsindividuellen Kennzahlen vor. Nicht nur in den Betrieben, auch die Hoftierärzte, die Veterinärverwaltung und die landwirtschaftlichen Organisationen haben sich im Vorfeld gefragt, wie die gesetzlichen Vorschriften und die Konsequenzen daraus in der Praxis umgesetzt werden sollen.
  • Leitfaden Hygiene in der Rinderhaltung für NRW liegt vor
    Dass eine Orientierungshilfe zur Verbesserung der Hygiene in der Rinderhaltung auch in NRW notwendig ist, wird nicht nur den Vorgaben des § 3 des neuen Tiergesundheitsgesetzes geschuldet. Auch die Diskussion um die Reduktion des Einsatzes antibiotischer Wirkstoffe beim Nutztier gebietet, gezielt gegen die Verbreitung von Erregern innerhalb und zwischen Beständen vorzugehen.
  • Informationen zum Schmallenberg-Virus
    Auf der Suche nach der Ursache für die Krankheitserscheinungen bei Rindern, die im vergangenen Herbst zuerst im deutsch-niederländischen Grenzgebiet aufgetreten sind, ist es dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Zusammenarbeit mit dem Tiergesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und anderen gelungen, aus dem Blut erkrankter Kühe ein Virus zu isolieren. Das Virus wird vorläufig nach der Herkunft der Blutproben „Schmallenberg-Virus“ genannt. Das Erbgut dieses neuen Virus ist mit Viren aus dem sogenannten Akabane-Komplex verwandt.
  • Der Melkroboter: Ein „Buch mit sieben Siegeln“?
    Um mit Melkrobotersystemen zufriedenstellende Milchqualitäten zu erziehlen, sind besondere Fachkentnnisse und Erfahrungen nötig. Was Landwirte dabei beachten sollten, zeigt folgender Beitrag.