Ökologischer Landbau

Förderung des ökologischen Landbaus

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu den Voraussetzungen, Antragsfristen sowie die Antragsformulare für Auszahlungs-, Grund- und Folgeanträge.

Antragsfristen

- Auszahlungsantrag 15. Mai 2023
- Grund- und Folgeantrag 30. Juni 2023

Auszahlungsanträge

Im Rahmen Ihrer Bewilligung für die Förderung des Ökologischen Landbaus sind Sie dazu verpflichtet, jährlich einen Auszahlungsantrag einzureichen. Dies ist ab dem 15. März 2023 über ELAN möglich. Voraussetzung ist eine gültige Bewilligung in der Maßnahme.

Grundanträge

Ausschließlich Betriebe, die neu in die Förderung des ökologischen Landbaus einsteigen wollen oder deren Verpflichtung Ende diesen Jahres ausläuft, können einen Grundantrag einreichen.

Die Grundanträge werden bis zum 30. Juni 2023 über ELAN eingereicht. Der Verpflichtungszeitraum beträgt fünf Jahre.


Gegenstand der Förderung

Förderfähig sind die Einführung und die Beibehaltung ökologischer Bewirtschaftungsverfahren und -methoden (ökologischer Landbau) im gesamten Betrieb.


Höhe der Zuwendung

Informationen zu den Prämiensätzen finden Sie in den Richtlinien am Ende dieser Seite.

Für die durch die Teilnahme am Kontrollverfahren nach der VO (EU) Nr. 2018/848 anfallenden Kosten erhalten die Zuwendungsempfänger jährlich einen Transaktionskostenzuschuss von 50 € pro ha, höchstens jedoch 600 € pro Betrieb. Voraussetzung für den Erhalt des Transaktionskostenzuschusses ist, dass der Betriebssitz in Nordrhein-Westfalen liegt.


Auflagen / Verpflichtungen

Voraussetzung für die Gewährung einer Zuwendung ist, dass die Zuwendungsempfängerin / der Zuwendungsempfänger für die Dauer von mindestens fünf Jahren

  • im gesamten Betrieb ökologischen Landbau nach Vorschriften der Verordnung (EU) 2018/848 des europäischen Parlaments und des Rates über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologisch/biologischen Erzeugnissen betreibt,
  • einen Vertrag mit einer amtlich anerkannten Öko-Kontrollstelle abschließt und aufrechterhält,
  • jährlich die in NRW für die Förderung eingeführte Bescheinigung der Kontrollstelle über die Kontrolle eines erzeugenden Unternehmens (landwirtschaftlicher Betriebe) nach VO (EU) 2018/848 (Prüfbescheinigung) innerhalb von sechs Wochen nach der Kontrolle vorlegt,
  • zur Förderung von Dauergrünland einen Viehbesatz von mindestens 0,3 raufutterfressende Großvieheinheiten (RGV) je Hektar Dauergrünland im Jahresdurchschnitt einhält.

Anträge / Anlagen

Stand: 30.06.2023