Häufige Fragen und Antworten (FAQ) zu ELAN-NRW

Landschaft im Hochsauerlandkreis

Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an Ihre Kreisstelle. Wenn Sie noch über eine gültige ZID-Registriernummer mit dazugehöriger PIN und über eine gültige Unternehmer-Nummer verfügen, können Sie Ihren Antrag ggf. über ELAN-NRW.

Sie erhalten ein Schreiben Ihrer Kreisstelle, in dem Informationen zu Schulungs- oder Beratungsangeboten mitgeteilt werden. Nutzen Sie hierzu auch den Weiterbildungskalender der Landwirtschaftskammer. Zur Bedienung des GIS finden Sie auf der Seite der Landwirtschaftskammer, unter der Rubrik „Elektronischer Antrag“ Videos, die die wichtigsten Funktionen anschaulich Schritt für Schritt erklären und viele häufig auftretende Fragen beantworten:
www.landwirtschaftskammer.de/foerderung/elan/index.htm

Für die Anmeldung des ELAN-NRW Antrags benötigen Sie Ihre Registriernummer der Zentralen InVeKoS-Datenbank (ZID) und die dazugehörige Persönliche Identifikations-Nummer (PIN). Wenn Sie Ihre PIN vergessen haben oder nicht mehr im Besitz einer gültigen PIN sind, finden Sie unter dem Kästchen zur Eingabe der PIN, in dem Anmeldedienst der HI-Tier (öffnet sich im Anmeldeprozess), die Schaltfläche „PIN vergessen – Anforderung einer neuen PIN / Ersatz-PIN“ und können eine neue PIN anfordern.

Die Beantragung kann nur noch online unter www.hi-tier.de erfolgen. Eine Kontaktaufnahme hierzu mit der Tierseuchenkasse, der EU-Zahlstelle oder den Kreisstellen der Landwirtschaftskammer NRW ist nicht notwendig, da dort die benötigte PIN nicht vergeben werden kann.

Zur Beantragung einer neuen PIN ist die ZID-Nummer und der Name des Betriebs, so wie in der HIT/ZID-Datenbank hinterlegt, einzugeben und mittels Button der Postversand zu wählen. Die Möglichkeit, sich die PIN per E-Mail zukommen zu lassen, ist nur möglich, falls Sie Ihre E-Mail-Adresse zuvor bereits selbst in der HIT-/ZID-Datenbank für eben diesen Zweck hinterlegt haben. Im Abschluss ist der Button „PIN anfordern“ zu betätigen. Es ist darauf zu achten, dass nach der Bestellung der PIN der Hinweis erscheint, dass dieser innerhalb von 2-3 Tagen bei Ihnen eingeht. Erst wenn diese Meldung erscheint, ist die Bestellung ordnungsgemäß registriert worden. Die PIN wird am gleichen oder bei Bestellung am Nachmittag, am nächsten Werktag versendet. Wenn die neue PIN postalisch zugestellt wurde, dann tragen Sie bitte ihre E-Mailadresse in der HIT ein, um zukünftig eine neue PIN per E-Mail übermittelt zu bekommen.

Eine Anleitung zur PIN-Vergabe finden Sie auch im Internetangebot der Landwirtschaftskammer unter Förderung in der Rubrik Elektronischer Antrag (ELAN) – ggf. muss die aufgerufene Seite nach unten gescrollt werden.

Mit der Anmeldung im ELAN- WebClient stehen Ihnen alle Betriebsdaten zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, über die Import-Funktion zusätzlich Daten aus anderen Quellen (z.B. Ackerschlagkarteien) dazu zu laden. Dies können Flächen, Landschaftselemente und Schlagskizzen sein. Dabei werden die bestehenden Daten nicht verändert. Der Import ist nur möglich, wenn FLIK, (FLEK), Schlag, Teilschlag nicht schon vorhanden sind. Diese Daten müssen entweder als xml-Dateien, gml-Dateien oder als shp-Dateien vorliegen.

Es sind Blankoformulare erhältlich. Diese sollen nur noch der Vorbereitung Ihrer Antragstellung dienen, Papieranträge können nicht mehr entgegen genommen werden.

Auch ohne PC oder Internetzugang können Sie Ihren Antrag mit ELAN-NRW stellen. Die Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen helfen Ihnen gerne. Wenn Sie die Mithilfe in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich zeitnah wegen einer Terminabsprache an Ihre Kreisstelle.

Für das Einzeichnen der Teilschlaggeometrien steht Ihnen der GIS-Editor (GIS= Geo-Informationssystem) zur Verfügung. Sollten sich Ihre Flächen im Vergleich zum Vorjahr nicht gravierend verändert haben, ist es zu empfehlen, im ersten Schritt die Vorjahresgeometrien im GIS zu übernehmen (siehe 14). Es gibt verschiedene Wege eine neue Teilschlaggeometrie zu erstellen. Hier zwei Beispiele:

Sind die Schlaggrenzen identisch mit den Feldblockgrenzen, klicken Sie mit dem Auswahlwerkzeug (Pfeil) Auswahlwerkzeug Pfeil den Feldblock an, bis dieser gelb gefüllt dargestellt wird. Wählen Sie anschließend in der Werkzeugleiste die Funktion Flächenskizze übernehmen „Geometrie übernehmen“.

Sofern der Schlag nur einen Teil des Feldblockes umfasst, müssen Sie die Grenzen per Hand skizzieren. Zum Einzeichnen einer Schlaggeometrie klicken Sie auf „Teilschlaggeometrie einzeichnen“ Zeichnen.Jetzt können Sie durch Mausklicks die Eckpunkte der Geometrie in die Luftbilder des jeweiligen Feldblocks setzen. Sobald mindestens drei Eckpunkte gesetzt sind, können Sie das Einzeichnen durch einen Doppelklick der linken Maustaste beenden. Das Einzeichnen kann außerdem durch Betätigen des Abbrechknopfes Schaltfläche Abbrechen in der Werkzeugleiste abgebrochen werden.

Sie müssen die Landschaftselemente, die Sie beantragen wollen, nicht nur im Landschaftselementverzeichnis angeben. Auch im GIS-Editor müssen Sie den beantragten Teil des Landschaftselements einzeichnen, d.h. eine LE-Geometrie erstellen. Sollten sich Ihre Flächen im Vergleich zum Vorjahr nicht gravierend verändert haben, ist es zu empfehlen, im ersten Schritt die Vorjahresgeometrien im GIS zu übernehmen (siehe 14). Für die Erstellung neuer beantragter LE-Geometrien gibt es verschiedene Wege.

Wenn Sie ein ganzes Landschaftselement beantragen, können Sie mit dem Auswahlwerkzeug zunächst die Referenzgeometrie des Landschaftselements auswählen. Klicken Sie dann auf die Funktion „Geometrie übernehmen“ Flächenskizze übernehmen.Die Referenzgeometrie wird automatisch als beantragte LE-Geometrie übernommen. Sie müssen lediglich noch die Zuordnung zum Teilschlag vornehmen.

Wenn Sie nur Teile eines Landschaftselements beantragen möchten, wählen Sie das Werkzeug „Beantragte LE-Geometrie einzeichnen“ LE beantragt. Hiermit können Sie einzelne Eckpunkte setzen und so den Teil des Landschaftselements umrahmen, den Sie beantragen möchten. Die LE-Geometrie muss über einer bestehenden LE-Referenz gezeichnet werden. Nachdem Sie den Zeichenvorgang beendet haben, ordnen Sie die LE-Geometrie noch einem Teilschlag zu.

In allen Fällen können Sie die Geometrie nachträglich mit der Funktion „Geometrie ändern“ Eckpunkte bearbeiten verändern.

Eine Größenabweichung zwischen eingezeichneter Geometrie und beantragter Größe im Flächenverzeichnis ist nicht zulässig. Die Größe der im GIS gezeichneten Teilschlaggeometrie wird automatisch ins Flächenverzeichnis übernommen und entspricht der Antragsgröße. Sie müssen die Geometrie im GIS verkleinern oder vergrößern, um die beantragte Fläche im Flächenverzeichnis zu ändern.

Im GIS-Editor der ELAN-NRW Anwendung wird zwischen zwei unterschiedlichen Funktionen zur Angabe von Landschaftselementen differenziert.

Die Erstellung beantragter LE-Geometrien LE beantragt dient dazu, den von Ihnen beantragten Teil eines Landschaftselements einzuzeichnen. Dies ist vergleichbar mit den Funktionen zur Erfassung der Teilschlaggeometrien.

Mit der Funktion „LE-Vorschlag erfassen“ LE-Vorschlagkönnen Sie ein neues, noch nicht im NRW- Referenzdatenbestand aufgeführtes Landschaftselement angeben. Diese Funktion ist nicht zur Erstellung von beantragten LE-Geometrien zu nutzen und sollte damit nicht verwechselt werden.

Erfassen Sie einen LE-Vorschlag und wird das gesamte LE von Ihnen beantragt, kann mit Erstellung des LE-Vorschlags auch direkt die beantragte LE-Geometrie erzeugt werden. Nur wenn Sie lediglich einen Teil des LE-Vorschlags beantragen, müssen Sie zu diesem Teil eine gesonderte LE-Geometrie anfertigen.

Mit dem Werkzeug „Geometrie abschneiden“ Geometrie abschneiden können Sie Ihre gezeichnete Teilschlag- oder LE-Geometrie automatisch an der Feldblock- oder LE-Referenz, den Nachbarflächen, eigenen importierten Geometrien oder einer Kulisse abschneiden lassen. Wählen Sie hierfür den Teilschlag oder die beantragte LE-Geometrie, die abgeschnitten werden soll, aus und aktivieren Sie das Werkzeug. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie wählen können, ob die Geometrie an den Grenzen des Feldblocks/des Landschaftselements, den Nachbarflächen, eigenen importierten Geometrien oder einer Kulisse abgeschnitten werden soll.

Um eine Geometrie zu löschen und dabei die Angaben zum Teilschlag im Flächenverzeichnis bzw. zum Landschaftselement im LE-Verzeichnis zu erhalten, wählen Sie zuerst die gewünschte Geometrie mit dem Auswahlwerkzeug Auswahlwerkzeug Pfeil aus. Da im GIS mehrere Ebenen übereinander liegen (Teilschläge über Feldblöcken und Kulissen), müssen Sie evtl. mehrfach auf eine Stelle im Feldblock klicken, bevor die gewünschte Fläche als ausgewählt (d.h. gefüllt) dargestellt wird. Klicken Sie nun auf Papierkorb und wählen Sie, ob Sie nur die Geometrie oder die Geometrie mit Daten löschen möchten.

Es werden Ihnen im aktuellen Jahr ggf. Teilschlagvorschläge angezeigt. Diese stammen entweder aus Ihrem Vorjahresantrag aus ELAN-NRW, einer nachträglichen Anpassung Ihrer Vorjahresgeometrie oder aus einer Vor-Ort-Kontrolle. Stimmt der Geometrievorschlag mit der im Antragsjahr von Ihnen bewirtschafteten Fläche überein, können Sie diese Geometrie auch für das aktuelle Jahr nutzen.

Mit dem Flächenverwalter Geometrievorschläge übernehmen haben Sie die Möglichkeit, mehrere Vorschläge oder auch alle gleichzeitig zu bestätigen oder zu verwerfen. Der Flächenverwalter wird beim Öffnen des GIS automatisch geöffnet, wenn in Ihrem Antrag unbestätigte Vorschläge vorliegen. Hier werden Ihnen alle Teilschläge und beantragte Landschaftselemente angezeigt, die einen Flächenvorschlag haben. Um die Vorschläge für das aktuelle Antragsjahr im Kartenfenster zu sehen, klicken Sie auf das Lupensymbol. Hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert und möchten Sie den Vorschlag nutzen, setzen Sie in den jeweiligen Zeilen einen Haken in Spalte „Vorschlag für akt. Antragsjahr übernehmen“. Möchten Sie den Vorschlag für das aktuelle Jahr nicht nutzen, setzen Sie einen Haken in die Spalte „Vorschlag löschen“. Wenn Sie alle Zeilen in einem Arbeitsgang übernehmen möchten, klicken Sie unter der Flächenaufstellung auf „Alle auswählen“. Mit Klick auf „Aktion ausführen“ werden alle angehakten Aktionen in einem Gang durchgeführt. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, alle Flächen in weiteren Schritten mit den zur Verfügung stehenden Werkzeugen zu bearbeiten.

Außerdem können Sie einen einzelnen Vorschlag für das aktuelle Jahr bestätigen, indem Sie mit Auswahlwerkzeug Pfeil den gewünschten Vorschlag auswählen. Durch einen Klick auf den Button Flächenskizze übernehmen wird der ausgewählte Vorschlag für das aktuelle Jahr übernommen. Wenn Sie den Teilschlagvorschlag nicht nutzen wollen, wählen Sie mit Auswahlwerkzeug Pfeil den Vorschlag aus und löschen diesen mit einem Klick auf Papierkorb . Anschließend werden Sie gefragt, ob Sie nur den Vorschlag oder auch die dazugehörigen Daten löschen möchten.

Wenn sich die Grenzen im Vergleich zum Vorjahr stark verändert haben, ist es sinnvoll, den Vorschlag zu verwerfen und die Geometrie neu einzuzeichnen. Um einen Vorschlag zu löschen wählen Sie zuerst den gewünschten Vorschlag mit dem Auswahlwerkzeug Auswahlwerkzeug Pfeil aus. Klicken Sie nun auf Papierkorb . Anschließend werden Sie gefragt, ob Sie nur den Vorschlag löschen möchten oder auch die dazugehörigen Daten.

Gibt es nur geringe Abweichungen bei den Schlaggrenzen im Vergleich zum Vorjahr, können Sie den Vorschlag auch übernehmen und anschließend mit dem Werkzeug „Geometrie ändern“ Eckpunkte bearbeiten anpassen. Es besteht auch die Möglichkeit, Geometrien zu teilen oder zu vereinen. Nähere Beschreibungen zu den Werkzeugen finden Sie im Handbuch.

Sobald Teilschlag- oder Landschaftselement-Vorschläge durch den Anwender gelöscht wurden, können diese für 2022 nicht noch einmal zur Verfügung gestellt werden. Grundsätzlich besteht im ELAN die Möglichkeit, eigene Geometrien - zu denen auch die Vorschlagsflächen gehören - im ELAN vorab durch die Exportfunktion zu sichern. Auf diese Weise können gelöschte Vorschlagsflächen jederzeit neu für die Antragsbearbeitung herangezogen werden. Weiterführende Informationen zum Datenexport und -import finden Sie im ELAN-Handbuch.

Landwirte, die im Vorjahr Flächen in anderen Bundesländern beantragt haben, bekommen in den meisten Fällen entsprechende Feldblockdaten und Luftbilder der von Ihnen bewirtschafteten Flächen zur Verfügung gestellt.

Im GIS des ELAN-WebClient sind alle Feldblöcke vorhanden. Wenn Sie einen neuen Feldblock suchen, von dem Sie die FLIK kennen, können Sie diesen mit Hilfe des Buttons Feldblock suchen „Feldblock suchen“ und der Eingabe des FLIK schnell finden. Wenn Sie den FLIK bereits im Flächenverzeichnis eingegeben haben, können Sie auch nach Anhaken der entsprechenden Zeile ins GIS auf diese Fläche springen.

Ist Ihnen der FLIK, den Sie nachladen möchten nicht bekannt, können Sie diesen über die Internetanwendung TIM-Online von Geobasis NRW ermitteln:

www.tim-online.nrw.de

Ist Ihnen die Örtlichkeit, an der Sie einen Feldblock beantragen wollen, bekannt, so können Sie den Feldblock auch über die geographische Ansicht und einem Verschieben der Karte suchen.

Die im GIS-Editor angezeigten Feldblöcke und Landschaftselemente werden während der Antragsphase ständig aktualisiert.

Ein Schlag ist eine zusammenhängend bewirtschaftete landwirtschaftlich genutzte Fläche eines Betriebsin­habers, die mit einer Kulturart bestellt oder aus der Produktion genommen ist. Somit kann ein Schlag immer nur eine Fruchtart aufweisen und nur in einem Feldblock vorkommen. (Nur für Schläge in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz ist die Angabe von mehreren FLIKs zulässig, wenn der Schlag sich über mehrere Flurstücke erstreckt). Sie erhalten die Fehler­meldung „keine einheitliche Fruchtart im Schlag „x“, wenn Sie für einzelne Teilstücke mit unterschiedlichen Kulturen die gleiche Schlagnummer vergeben haben. Bewirtschaften Sie eine zusammenhängende Fläche mit unterschiedlichen Kulturen, müssen Sie also für jede Kulturart einen neuen Schlag bilden.

Eine Aufteilung eines Schlags in mehrere Teilschläge kann dann erforderlich werden, wenn Sie Förderungen im Bereich der Agrarumweltmaßnahmen, der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete und der Ausgleichszahlung für Gebiete mit umweltspezifischen Einschränkungen beantragen wollen.

Beispiel: Sie bewirtschaften eine zusammenhängende Grünlandfläche (Nutzartcodie­rung 459), aber nur ein Teil dieser Fläche liegt in einem geschützten Gebiet, für das Sie Aus­gleichszahlungen (Anlage B1) beantragen könnten. Für den anderen Teil der Fläche, der nicht in dem geschützten Gebiet liegt, ist eine Förderung nicht möglich. In diesem Fall müssten Sie also zwei Teilschläge bilden: einen Teilschlag (z.B. 1a), der die Fläche umfasst, die in dem geschützten Gebiet liegt, und einen Teilschlag (1b) für die Restfläche, die nicht in einem geschützten Gebiet liegt. Beide erhalten in diesem Beispiel die gleiche Schlagnummer (hier: 1), da es sich um eine zusammenhängend bewirtschaftete Fläche mit gleicher Fruchtart (Grünland) handelt.

Nein. Seit der Antragstellung 2018 ist es möglich, diese Angaben auch direkt im Detailbereich im GIS vorzunehmen, ohne ins Flächenverzeichnis wechseln zu müssen. Die Eingabefelder sind miteinander verbunden, so dass sowohl im Flächenverzeichnis als auch im GIS-Detailbereich die o. g. Daten identisch vorliegen. Mit der Möglichkeit, die Vergabe auch direkt im GIS vornehmen zu können, wurde ELAN für Sie anwenderfreundlicher weiterentwickelt.

Sollte sich ein Fenster, z.B. zur Auswahl der Kulturart, des Ansaatjahres oder von Bindungen nicht mehr schließen, schließen Sie es bitte durch Drücken der ESC-Taste.

Der Detailbereich kann entweder durch Betätigen des Buttons „… GIS“ in der Menüleiste oder mit Klick auf den blauen Querbalken (s. u.) wieder geöffnet werden. Dieser befindet sich bei ausgeblendetem GIS-Detailbereich unten links.

GIS-Detailbereich

Änderungen an Feldblock- oder Landschaftselement-Geometrien können Sie nicht vornehmen. Referenzflächenänderungen dürfen nur von der Kreisstelle vorgenommen werden. Wenn ein Feldblock oder ein Landschaftselement korrigiert werden muss, nutzen Sie die Möglichkeit, einen Hinweispunkt zu setzen Hinweispunkt erstellen, oder setzen sich mit Ihrer Kreisstelle in Verbindung.

Wie Sie ein bisher noch nicht in den Referenzdaten vorhandenes Landschaftselement erfassen und beantragen können wird ausführlich im Handbuch beschrieben.

Mit den von Ihnen gesetzten Hinweispunkten können Sie der Kreisstelle Änderungen der örtlichen Gegebenheiten mitteilen. Das Setzen eines Hinweispunktes bedeutet aber nicht, dass diese Änderungen automatisch übernommen werden. Die Kreisstelle prüft und entscheidet in jedem Fall. Gegebenenfalls wird der Sachverhalt durch eine Vor-Ort-Kontrolle geklärt.

Der Überschneidungsbereich wird Ihnen in orangener Signalfarbe dargestellt. Zudem zeigt ein Überlappungspunkt die geometrische Mitte der Überlappung an. Damit können auch kleine Überschneidungen in Grenzbereichen schnell erkannt werden.

Wenn Sie eine angezeigte Überlappung an die Nachbarfläche anpassen möchten, können Sie Ihre Geometrie an der Grenze des Nachbarschlages abschneiden. Hierzu wählen Sie die orangene Überlappungsfläche mit dem Auswahl-Werkzeug Auswahlwerkzeug Pfeilaus und löschen diese über den Button Papierkorb „Mülltonne“ oder nutzen Sie das Abschneidewerkzeug Geometrie abschneiden.

Sollte es zu Problemen mit der Internetverbindung kommen, die Sie auch nicht mit Hilfe der Hotline beseitigen können, haben Sie die Möglichkeit, sich mit der für Sie zuständigen Kreisstelle der Landwirtschaftskammer in Verbindung zu setzen und gemeinsam mit Ihrem Sachbearbeiter oder Ihrer Sachbearbeiterin den Antrag zu stellen.

Ja, wenn Sie einen geeigneten, aktuellen Internetbrowser, möglichst Google Chrome, installiert haben.

Die Adresse Ihrer Kreisstelle ist im Anschreiben und in der Anwendung im Dokument Unternehmerdaten im letzten Feld zu finden. Adressen- und Telefonlisten aller Kreisstellen finden Sie über diese Seite:

Auch wenn Sie nach dem Einreichvorgang die PDF-Datei der Quittung weggeklickt haben, ohne das Dokument zu drucken oder separat zu speichern, können Sie dieses erneut aufrufen. Gehen Sie hierzu mit der Maus auf den Pfeil in dem Button „Einreichen“ und klicken danach auf „Eingereichte Dokumente anzeigen“. Dann kommen Sie auf die Seite mit einer Übersicht über alle Einreichvorgänge und eingereichten Dokumente. In der linken Seite von dem Fenster wählen Sie bitte den Einreichvorgang aus, zu dem Sie die Quittung benötigen und Sie können dann die jeweilige Quittung ausdrucken. Darüber hinaus können Sie sich auch die Kontrollen und Ihre gesamten eingereichten Antragsunterlagen als PDF-Datei ansehen und bei Bedarf ausdrucken.

Siehe hierzu Antwort auf Frage 30. Zum Ausdrucken des Antrages empfehlen wir die Software Adobe Acrobat Reader.

Die Quittung lässt sich erst nach der erfolgreichen elektronischen Übermittlung der Antragsdaten ausdrucken. Insofern ist die Quittung die elektronische Eingangsbestätigung Ihrer Daten.

Beachten Sie: Seit 2021 ist für die Antragstellung nur die elektronische Übermittlung der Daten erforderlich, damit der Antrag als gestellt gilt.

Ja, ab 2022 können Sie mit ELAN-NRW Ihren Förderantrag mit Ausnahme des Vertragsnaturschutzes, mehrfach einreichen. Innerhalb der Antragsfrist haben Sie die Möglichkeit, Ihre Antragsdaten zu korrigieren und erneut einzureichen.

Dadurch ist es nicht mehr notwendig spätere Änderungen eines einmal eingereichten Antrages der Kreisstelle schriftlich mitzuteilen. Ein Zurückziehen von Anträgen ist nicht über ELAN möglich, sondern muss schriftlich über die zuständige Kreisstelle der Landwirtschaftskammer erfolgen. Änderungen beim Vertragsnaturschutz sind den Bewilligungsbehörden schriftlich mitzuteilen.

Haben Sie Ihren Antrag bereits eingereicht und möchten die gemachten Angaben ändern und erneut einreichen, öffnen Sie das entsprechende Formular, in dem Sie Änderungen vornehmen möchten. Wurde das Formular bereits eingereicht, sind die Felder nicht editierbar. Oben in dem Formular wird eine Meldung mit der Information angezeigt, in welcher Version das geöffnete Formular eingereicht wurde. Außerdem wird hier ein grüner Button „Neue Version anlegen“ angezeigt. Mit einem Klick auf diesen Button öffnet sich eine neue Version des Formulars. Dieses kann, wie gewohnt, bearbeitet und eingereicht werden. Die Zahl in Klammern hinter jedem Formular zeigt Ihnen an, um welche Version es sich hierbei handelt. Eine Bearbeitung des Antrages ist nur in der jeweils letzten Version möglich.

Reichen Sie bitte den endgültigen Stand des Formulars ein und nicht nur die Änderungen. Wenn bei der Bearbeitung unbeabsichtigt bearbeitbare Versionen von Formularen erstellt werden und diese im Einreichvorgang ohne Änderungen mit übermittelt werden, stellt dies kein Problem dar.

Die Änderungsübersicht kann im Flächenverzeichnis bzw. bei den Landschaftselementen über den Button „Übersicht Änderungen (bzw. Modifikation)“ geöffnet werden. Sie beinhaltet eine Gegenüberstellung Ihrer Flächen bzw. Landschaftselemente der originalen Version mit den Flächen bzw. Landschaftselementen der geänderten Version. Direkt über der Flächenaufstellung wird angezeigt, welche Versionen des Flächen- bzw. Landschaftselementeverzeichnisses aktuell miteinander verglichen werden. Dabei können Sie mit den Häkchen auswählen, welche Zeilen Sie angezeigt bekommen wollen (gleiche Zeilen, geänderte Zeilen (beinhaltet auch die geänderte Lage von Geometrien), hinzugefügte Zeilen oder entfallene Zeilen).

Vom Einsatz des Microsoft Internet-Explorers wird abgeraten, da dieser Fehler enthält, die vom Hersteller nicht mehr bereinigt werden. Für eine störungsfreie Nutzung der ELAN-Webanwendung benötigen Sie einen modernen JavaScript-fähigen Browser, in der jeweils neuesten oder unmittelbaren Vorgängerversion. Wir empfehlen die Nutzung von Google Chrome. Die in dem Browser standardmäßig aktivierte JavaScript-Funktionalität darf nicht deaktiviert sein. Auch Microsoft Edge oder Mozilla Firefox sind nur eingeschränkt zu empfehlen, da die Performance gegenüber Google Chrome deutlich geringer ausfällt. Des Weiteren wird vom Einsatz des Apple eigenen Browsers Safari abgeraten, da dieser vom Hersteller nicht unterstützt wird.

Antragsteller, die Flächen in NRW besitzen, jedoch ihren Betriebssitz in einem anderen Bundesland haben, können per Klick auf den Button „Daten an die ZID exportieren“ im Greening-Rechner ihre Flächenangaben an die ZID senden.

Zur Überprüfung der Geometrien wurden diverse Plausibilitätsprüfungen der Geodaten eingeführt, die Ihnen helfen, Ihre beantragten Geometrien fehlerfrei in die Kulissen einzuzeichnen und spätere Nachbearbeitungen zu vermeiden. 

Das Geburtsdatum und der Geburtsort, bei juristischen Personen das Gründungsdatum und der Gründungsort und die IBAN werden in den Unternehmerdaten vorgeblendet und können in ELAN nicht geändert werden. Wenn Anpassungen erforderlich sind, wenden Sie sich bitte an Ihre Kreisstelle. Für Änderungen der Bankverbindung ist ein Nachweis notwendig. 

Ja, die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist Voraussetzung für die Antragstellung. Beim Nichtvorliegen wenden Sie sich bitte rechtzeitig an Ihre Kreisstelle, damit eine fristgerechte Antragstellung gewährleistet ist. Nach dem erfolgreichen Datenimport Ihrer Antragsdaten erhalten Sie eine automatische Eingangsbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse.

Die Anlage Bejagungs- und Blühstreifen ist auf zusammenhängenden und bis auf die Streifen oder Teilflächen einheitlich bewirtschafteten Ackerflächen zu beantragen. Diese sind dazu bestimmt, einen Beitrag zur Biodiversität oder zur Regulierung von Schwarzwildbeständen zu leisten.

Innerhalb eines Schlages muss die Summe der Bejagungs- und Blühsteifen der codierten Hauptfrucht untergeordnet sein und darf einen maximalen Flächenanteil von 20% ausmachen.

Alle Schläge, die im Flächenverzeichnis die Bindung S erhalten haben, werden in der Tabelle der Anlage vorgeblendet.

Wenn die Vorjahresflächen in der Legende aktiviert worden sind, können diese mit Hilfe des Auswahlwerkzeuges ausgewählt und als Teilschlag- oder beantragte Landschaftselement-Geometrie für die eigene Beantragung übernommen werden. Dies kann z. B. für Betriebe hilfreich sein, die sich in einem turnusmäßigen Flächentausch, z. B. bei Kartoffelflächen, mit anderen Betrieben befinden.

Nein. Nach neuer Erlasslage wird seit März 2019 bei Übergaben/Übernahmen von Betrieben künftig immer eine neue ZID-Registriernummer für Förderzwecke vergeben, sofern der Übernehmer noch keine eigene ZID-Registriernummer besitzt. Eine einmal für Förderzwecke verwandte Registriernummer bleibt personengebunden beim Übergeber bestehen. Auch wenn der Betrieb vollständig aufgegeben wird, wird die Nummer weder als reine ZID-Registriernummer für Förderzwecke, noch als reine HIT-Registriernummer für die Tierhaltung weitergegeben. Die ZID-Registriernummer für Förderzwecke ist bei der zuständigen Kreisstelle zu beantragen. Werden darüber hinaus auch Tiere übernommen, ist eine gesonderte HIT-Registriernummer bei der Tierseuchenkasse NRW zu beantragen.

Nein, ein Hinweispunkt kann nicht zur Korrektur einer eingezeichneten Geometrie benutzt werden. Die Geometrien werden nicht von der Landwirtschaftskammer angepasst. Die Hinweispunkte sind nur für Anpassungen an den Referenzdaten vorgesehen.

Der Button unter dem Fragezeichen neben der blauen Kopfleiste zeigt Ihnen an, ob aktuell Störungen im System des ELAN-NRW WebClients vorliegen. Ist dieser Button grün Verbindung okay, sind alle Dienste ordnungsgemäß verfügbar. Wird dieser Button gelb mit einem Ausrufezeichen Verbindung problematisch oder rot mit einem X Verbindung gestört angezeigt, liegen in diesem Moment Störungen im System vor. Diese Störungen können Ihre Bearbeitung im Programm negativ beeinflussen. Bei einem Klick auf den Button wird Ihnen ein Fehlertext zu der jeweiligen Störung ausgegeben.

Die Abkürzung „vDOP“ steht für „vorläufiges digitales Orthophoto“. Digitale Orthophotos (DOP) sind hochauflösende, verzerrungsfreie, maßstabsgetreue, photographische Abbildungen der Erdoberfläche. Sie sind georeferenziert und liegen flächendeckend vor.

Solange die erforderliche Prozesskette zur Herstellung eines DOPs noch nicht vollständig durchlaufen ist, spricht man von einem vDOP. Die in ELAN in einigen Luftbildbereichen vorliegenden vDOPs sind bereits maßstabsgetreu aufbereitet, so dass die amtlich gültige und genaue Abgrenzung und Digitalisierung Ihrer Flächen ohne Einschränkung durchgeführt werden kann. Ggf. können nach Durchlauf der Prozesskette, wenn aus einem vDOP ein DOP geworden ist, Helligkeitsunterschiede zum vDOP auftreten.

In ELAN NRW wird Ihnen seit 2020 in der GIS-Legende zusätzlich zum herkömmlichen Luftbild die Ebene „aktuelles Satellitenbild NRW“ angeboten. Diese Ebene ist standardmäßig ausgeschaltet.

Das hier befindliche Sentinel 2-Satellitenbild kann Ihnen einen recht aktuellen Überblick über den Flächenzustand geben.

Bitte beachten Sie, dass es sich um ein geringer aufgelöstes Bild mit hauptsächlich visuell-informativem Wert handelt. Es ist nicht für die Abgrenzung und Digitalisierung Ihrer Antragsparzellen vorgesehen.

Dazu stehen Ihnen weiterhin hochauflösende Orthofotos der Ebene „Luftbild (Digitalisierungsgrundlage)“ zur Verfügung.

Nach dem erfolgreichen elektronischen Einreichen Ihres Antrages über ELAN wird Ihnen eine Quittung als PDF-Dokument ausgegeben. Diese Quittung ist für Ihre Unterlagen bestimmt, diese muss nicht von Ihnen unterschrieben und fristgerecht bei Ihrer zuständigen Kreisstelle eingereicht werden.

Damit eine Shape-Datei ohne technische Probleme in ELAN importiert werden kann müssen die folgenden Pflichtdateien vorhanden sein: dbf, .shp, .prj und .shx-Datei. Außerdem sollten die Shapes in ETRS_1989_UTM_Zone_32N projiziert sein und keine Z- und M-Werte enthalten.

Seit 2021 erfolgt die Bescheidzustellung per Download. Hierzu ist es erforderlich, dass sie eine aktuelle E-Mail-Adresse in den Unternehmerdaten angegeben haben. Im Einreichvorgang, beim Schritt in dem Sie die Hinweise und Erklärungen bestätigen, können Sie über den Button „Information zur Bescheidzustellung per Download“ Informationen zur Bescheidzustellung per Download öffnen und durchlesen.

Ja, da die neue EU-Förderperiode 2023 beginnt, startet das Grundantragsverfahren für die neuen Agrarumweltmaßnahmen (AUM) und den ökologischen Landbau in diesem Jahr. Sie haben die Möglichkeit die Grundanträge für den Verpflichtungszeitraum ab 01.01.2023, in ELAN-NRW auszufüllen und einzureichen. Es ist nicht notwendig die Anträge in Papierform zu stellen. Die Grundanträge können bis zum 30.06.2022 gestellt werden. Anträge, die nach dem 30.06.2022 eingehen, werden abgelehnt.

Im Menübaum werden Ihnen alle Maßnahmen angeboten.
Auszahlungen für mehrjährige Agrarumweltmaßnahmen, Ökologischer Landbau und Vertragsnaturschutz können auch ohne vorliegende Grundbewilligung beantragt werden.

Anders, als in den Vorjahren ist für die Vergabe von Bindungen nur die Nutzart entscheidend. Eine Bindung kann nur für eine Nutzart vergeben werden, die zulässig für die jeweilige Maßnahme ist.

Zum Antragstellerpostfach gelangen Sie durch einen Klick auf die Kachel „Antragstellerpostfach“ auf der Startseite ELAN-NRW WebClient. Ein weiterer Weg zum Postfach führt über den Button „Postfach“, den Sie in der blauen Kopfzeile des ELAN-NRW WebClient finden.

Im Antragstellerpostfach wurden Ihnen Ihre eingereichten Antragsdaten aus 2021 und die Zuwendungsbescheide Direktzahlungen 2021 zum Download zur Verfügung gestellt. Der Zugang zum Antragstellerpostfach ist ganzjährig möglich.

Die durch die Behörde als fehlerhaft festgestellten Flächenabweichungen werden ab Beginn der Vorabprüfung über die Ebene „Überlappung aus Vorabprüfung“ bzw. „Überlappungspunkte (Vorabprüfung)“ angezeigt. Die Flächenabweichungen können ebenfalls mit den o. g. Werkzeugen in der ELAN-Anwendung behoben und die Anpassungen durch nochmaliges Einreichen mitgeteilt werden. Eine schriftliche Mitteilung ist nicht mehr notwendig. Ein entsprechendes Informationsschreiben zu Beginn der Vorabprüfung wird Ihnen im ELAN-Antragstellerpostfach bereitgestellt.

In dieser Spalte sind diese Kulturen anhand eines Kennzeichens zu erfassen, da diese Angaben im Rahmen der ab 2023 geltenden Regelungen zum Fruchtwechsel benötigt werden. Durch diese Angaben erübrigen sich in der Regel Nachweispflichten in 2023 hinsichtlich des Anbaus im Jahre 2022.Erfassen Sie dort für die betreffenden Flächen den Anbau/Aussaat, sofern dieses für die Fläche Ihres Betriebs zutrifft. Wenn keine Angabe eingetragen wird, wird davon ausgegangen, dass keine Zweitkultur, Zwischenfrucht oder Untersaat ausgesät bzw. angebaut wird.

Im Antragsverfahren 2022 können sich Beraterinnen und Berater oder sonstige Bevollmächtigte über eine eigene Anmeldemaske (Login) in der ELAN-Anwendung anmelden und einen Antrag öffnen, bearbeiten und einreichen. In dem Anmeldefenster meldet sich ein Bevollmächtigter mit seiner Registriernummer an. Voraussetzung hierfür ist, dass von dem Antragsteller eine Vollmacht in der HIT/ZID erteilt wurde. Hier ist eine Vollmacht vom Typ 22 – ZID-Gesamtvollmacht oder 25 – ZID-Antragstellungsvollmacht notwendig. Sobald der Haken zur Bevollmächtigung gesetzt wurde, kann in der ausklappbaren Liste der zu bearbeitende Betrieb ausgewählt werden. In der Liste werden alle Betriebe aufgeführt, für die dem Bevollmächtigten eine Gesamtvollmacht oder Antragstellungsvollmacht erteilt wurde.

Wichtig: Um Zahlungsansprüche von der ZID abholen zu können, ist eine Vollmacht vom Typ 22 - ZID-Gesamtvollmacht notwendig.

Sie können den Auszahlungsantrag Erschwernisausgleich Pflanzenschutz über ELAN-NRW stellen. Im Rahmen dieser Maßnahme werden besonders nachhaltige Verfahren im Zusammenhang mit der Umsetzung der FFH- und Vogelschutzrichtlinien gefördert. Voraussetzung hierfür ist, dass die im Flächenverzeichnis enthaltenen Flächen in der festgelegten Förderkulisse liegen und es sich um förderfähige Acker- und Dauerkulturflächen handelt. Im GIS-Editor steht die Kulisse „Naturschutzgebiete“ zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass die Infos aus dem aktuellen Richtlinien-Entwurf stammen und daher Änderungen bis zum Inkrafttreten der endgültigen Richtlinien möglich sind.

Bitte beachten Sie, dass sich die Maßnahmenbezeichnung geändert hat. Die Unterlagen zu dieser Maßnahme waren bisher unter dem Namen „Erschwernisausgleich Naturschutz“ zu finden. Für das ELAN-Antragsverfahren 2022 befindet sich im Menübaum sowie im Auszahlungsantrag ebenfalls noch der alte Maßnahmenname.

Verfügen Sie über eine Bewilligung für Ökologischen Landbau oder Vertragsnaturschutz, deren Verpflichtungszeitraum am 31.12.2022 endet, haben Sie die Möglichkeit, zusammen mit dem Auszahlungsantrag einen Antrag auf Fortsetzung der Förderung um zwei weitere Jahre einzureichen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, eine Erweiterung Ihres Bewilligungsumfangs und einen Wechsel von Paketen für Vertragsnaturschutz über ELAN zu beantragen.

Wenn Ihnen nach der Anmeldung als Einzelantragsteller nicht die Kachel „Antragsdokumente 2022“ angezeigt wird, wurden für Ihren Betrieb noch keine Betriebsdaten für ELAN-NRW hinterlegt. Wenn Sie dieses Antragsverfahren dennoch bearbeiten möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Kreisstelle, damit Ihre Betriebsdaten bereitgestellt werden.

Haben Sie Ihren Antrag bereits eingereicht und möchten die gemachten Angaben ändern und erneut einreichen, können Sie in dem jeweiligen Formular eine neue Version anlegen. Diese Version kann, wie gewohnt, bearbeitet und eingereicht werden. Die erzeugten Formulare werden mit einer Versionsnummer durchnummeriert, eine Bearbeitung des Antrags ist nur in der jeweils letzten Version möglich. Reichen Sie bitte den endgültigen Stand des Formulars ein und nicht nur die Änderungen. Wenn bei der Bearbeitung unbeabsichtigt bearbeitbare Versionen von Formularen erstellt werden und diese im Einreichvorgang ohne Änderungen mit übermittelt werden, stellt dies kein Problem dar.

Ihre Änderungen können Sie den Änderungsübersichten im Flächenverzeichnis bzw. bei den Landschaftselementen entnehmen. Diese kann im Flächenverzeichnis oder Landschaftselementeverzeichnis über den Button „Übersicht Änderungen (bzw. Modifikation)“ geöffnet werden. Sie beinhaltet eine Gegenüberstellung Ihrer Flächen bzw. Landschaftselemente der originalen Version mit den Flächen bzw. Landschaftselementen der geänderten Version. Direkt über der Flächenaufstellung wird angezeigt, welche Versionen des Flächen- bzw. Landschaftselementeverzeichnisses aktuell miteinander verglichen werden. Dabei können Sie mit den Häkchen auswählen, welche Zeilen Sie angezeigt bekommen wollen (gleiche Zeilen, geänderte Zeilen (beinhaltet auch die geänderte Lage von Geometrien), hinzugefügte Zeilen oder entfallene Zeilen).

Auch zu einem späteren Zeitpunkt können Sie die Quittung, Ihr eingereichtes Antragspaket als PDF-Datei und den Kontrollbericht abrufen und ausdrucken. Dazu klicken Sie auf „Eingereichte Dokumente anzeigen“. Danach kommen Sie auf ein Fenster mit einer Übersicht über Ihre eingereichten Dokumente, sortiert nach den Einreichversionen. Hier können Sie sich für jeden Einreichvorgang Ihre Quittung anzeigen lassen und bei Bedarf ausdrucken. Außerdem finden Sie hier das jeweilige Antragspaket als pdf-Datei und den Kontrollbericht, in dem alle kontrollierten Dokumente angezeigt werden.