E-Mail-Knigge
So kommt Ihre E-Mail gut an: E-Mail-Knigge im Geschäftsleben

Manchmal ist es gar nicht so einfach, bei einer geschäftlichen E-Mail den richtigen Ton zu treffen. Wer will, dass seine E-Mails beim Empfänger "gut ankommt", also einen guten Eindruck macht, der sollte die folgenden Tipps beachten.
1.
Betreff
Die Betreffzeile sollte kurz und aussagekräftig sein, damit der
Empfänger sofort weiß worum es geht. Ein klares Stichwort oder ein kurzer
aussagefähiger Satz machen den Empfänger zudem aufmerksam. Ihre Betreffzeile
entscheidet, ob die Nachricht überhaupt gelesen wird. Auch bei einer späteren Suche
nach einer Nachricht erleichtert ein aussagekräftiger Betreff mit klarem Bezug
zum Inhalt das Auffinden.
2. Formulierung
Ob E-Mail oder
klassischer Brief, ein Geschäftskontakt ist etwas Formelles. Lassen Sie
sich nicht zu einem allzu legeren Umgangston hinreißen. Also kein „Hi“ oder „Hey“
an den Anfang, sondern „Guten Tag“ oder „Hallo“ oder „Sehr
geehrte/r…“. Höflichkeit ist Trumpf! Bitte, Danke und ein freundlicher Gruß
zum Ende drücken Ihre Wertschätzung aus. Ihren persönlichen Schreibstil sollten
Sie natürlich beibehalten und nicht "zu formell"
werden.
3. Fassen Sie sich kurz
E-Mails sind kein
Ersatz für ausführliche Briefe. Sie sind kurze, schnelle Mitteilungen und sollten
übersichtlich und prägnant sein. Muss die Nachricht einmal etwas länger sein, gliedern
Sie sie mit Absätzen und Leerzeichen.
4. Achten Sie auf die
Rechtschreibung
Auch für E-Mails gelten die neuen deutschen
Rechtschreibregeln. Wenn Sie bei einem Wort unsicher sind, nutzen Sie das
Rechtschreibprogramm. Eine E-Mail nur in Kleinschreibung zu verschicken, gilt als
unhöflich.
5. Keine Nur-Großbuchstaben-Wörter
Werden Wörter oder ganze Sätze ausschließlich in Großbuchstaben geschrieben, könnte
das missverstanden werden. Großbuchstaben gelten im Internet als Schreien und
"kommen nicht gut an"! Wenn Sie in Ihrem Text etwas hervorheben wollen,
benutzen Sie im Programm „Fett“ oder „Unterstrichen“.
6. Antworten Sie
zeitnah
Wer eine E-Mail schreibt erwartet in der Regel eine
schnelle Antwort, es sei denn es gibt eine Frist, die mit der E-Mail
mitgeteilt wird. Es ist höflich, sich spätestens am darauf folgenden Tag (bis zur
gesetzten Frist) zu melden. Falls es doch einmal viel später wird, als der Absender
wohl erhofft hatte, können Sie durch eine kurze Entschuldigung einiges wieder gut
machen. Ebenso kann eine kurze Nachricht, dass Sie sich später melden, hilfreich
sein.
7. No Smileys
Smileys lockern die E-Korrespondenz
auf und sind in privater Post oft zu finden. Die kleinen Symbole drücken in erster
Linie Gefühle wie Lachen, Bedauern oder Augenzwinkern aus. Aus Ihren Business-Mails
sollten Sie die Smileys aber lieber verbannen.
8. Klare
Ausdrucksweise
Kürzel wie mfg und lg (Liebe Grüße) oder cu (see you)
mögen echt cool sein, aber nur unter privaten Freunden. Im Geschäftsleben schreibt man
ehrlich gemeinte Grüße aus. Wer nicht Dauer-Chatter ist, versteht ansonsten nur
Bahnhof.
9. Sagen Sie, wer Sie sind
Eine Signatur am Ende
einer E-Mail erleichtert die Kommunikation mit Gesprächspartnern. Sie enthält den
vollständigen Namen, die Adresse, Telefon- und Faxnummer und ggf. weitere
Angaben, die für die geschäftliche Signatur sogar
vorgeschrieben sind.
Anleitung: Signatur erstellen in Outlook (PDF)
10. Anhänge als
PDF
Wenn Sie Anhänge mitsenden, achten Sie auf aussagekräftige
Dateinamen. Senden Sie das Dokument als PDF-Datei, damit es der Empfänger öffenen
kann. Die Dateimenge sollte 5 MB nicht überschreiten. Weitere Informationen zur
Erstellung von
PDF-Dateien auf der Seite PC-Tipps.
