Digitale Zeiterfassungssysteme

➡️Zeiterfassung digitalisieren: Investition mit Mehrwert
Die Einführung eines digitalen Zeiterfassungssystems kann zunächst mit höheren Kosten verbunden sein – etwa für Software und Erfassungsgeräte wie Terminals. Doch bei sorgfältiger Auswahl und einem durchdachten Umgang mit dem System überwiegen klar die Vorteile: Die Zeiterfassung wird effizienter, die Verwaltung einfacher und die Auswertung der Daten deutlich komfortabler.
➡️Technisches Know-how und Systemwahl: Schlüssel zum Erfolg
Ein gewisses Maß an PC-Kenntnissen ist für den Umgang mit digitalen Lösungen unerlässlich. Die größte Herausforderung liegt oft in der Auswahl des passenden Systems – denn der Markt bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen lokal installierter Software und Cloud-basierten Online-Systemen. Letztere sind entweder kostenlos (Freeware) oder kostenpflichtig erhältlich.
➡️Datenschutz im Blick behalten
Ein besonders wichtiger Aspekt: Wo werden die erfassten Daten gespeichert – und wer hat Zugriff? Themen wie Datensicherheit, Datenhoheit und Vertrauen spielen eine zentrale Rolle. Informieren Sie sich vorab gründlich und achten Sie auf die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Eine Kombination mit der digitalen Personalverwaltung kann sinnvoll sein.
➡️Einführung mit Fingerspitzengefühl
Die Einführung eines Zeiterfassungssystems sollte gut vorbereitet und transparent kommuniziert werden. Wenn die Betriebsleitung überzeugt ist, gilt es, die Mitarbeiter mitzunehmen – nicht zu überrollen. Gerade in Betrieben mit langjährig gewachsenen Vertrauensverhältnissen kann eine neue Form der Zeiterfassung kritisch gesehen werden. Hier ist es wichtig, offen zu erklären, warum die Umstellung erfolgt und welchen Nutzen sie für alle Beteiligten bringt.
Schnittstellen

- Wie weit ist der Betrieb bereits vernetzt und wo sollen weitere Schnittstellen eingerichtet werden? Zum Beispiel zum eigenen Rechnungsprogramm oder zur eigenen Lohnbuchhaltung/Entgeltabrechnung oder zum externen Lohnbüro? Sprechen Sie mit Ihrer Lohnbuchstelle die Art der Erfassung und Übermittlung ab.
- Gibt es geeignete Komplettsysteme, auf die Sie setzen wollen? Wie sehen die Entwicklungen in diesem Bereich aus? Zum Beispiel Software für Lohnunternehmen oder Gastronomiebetriebe.
- Welche Möglichkeiten für den Datenexport gibt es? PDF, Excel oder CSV-Format?
- Sollen weitere Funktionen im System integriert sein? Zum Beispiel Barcode zur Erfassung von Erntemengen und Nachverfolgung im Betrieb?
- Erkundigen Sie sich beim Hersteller nach den Schnittstellen. Angaben dazu finden Sie eventuell schon auf der jeweiligen Firmen-Website.
